Veranstaltungen im Mai 2017                                     aktuelles Programmfaltblatt bei facebook zum Download 



Frohe Kunde:

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Unsere Buchhandlung BuchHaus Loschwitz wurde im Oktober 2016
bereits zum zweiten mal mit dem Gütesiegel 
"Deutscher Buchhandlungspreis 2016" geehrt.

Wir freuen uns über die erneute Würdigung unserer Arbeit!

Aus der Preisträgerrede von Monika Grütters,
Staatsministerin für Kultur und Medien: 

„Wir brauchen die Künstler und Intellektuellen, die Querdenker und Freigeister, deren Werke wir in den Regalen unabhängiger Buchhandlungen finden! Sie sind der Stachel im Fleisch unserer Gesellschaft, der verhindert, dass intellektuelle Trägheit, argumentative Phantasielosigkeit und politische Bequemlichkeit die Demokratie einschläfern. Nicht zuletzt kann Literatur denen eine Stimme geben, die sonst kein Gehör finden." 


Im Schaufenster:

Papiere, Stifte, feine Bücher - kreativ sein!

Insel-Bücherei



Mittwoch, 3. Mai um 20 Uhr

Lesung mit musikalischer Umrahmung 

„Dirigieren verdirbt den Charakter. Musikeranekdoten"
mit Hans Martin Ulbrich

Musiker wissen es selbst am besten: Ihr Leben und Wirken ist eine unerschöpfliche Quelle für Anekdoten. Hans Martin Ulbrich, der 41 Jahre Englischhornist und Oboist des Tonhalle-Orchesters Zürich war, hat in seinem reichen Musikerleben als Instrumentalist und Lehrer zahlreiche Musikergeschichten und Anekdoten gesammelt, die ihm real oder über die Lektüre begegnet sind: über Kollegen, Komponisten, Dirigenten und Dirigentinnen (!) – von Beethoven bis Boulez, von Klemperer bis Petrenko, von Bernstein bis Jaap van Zweden. Die allerbesten hat er in diesem Band für die Liebhaber der klassischen Musik neu erzählt. Bernard Haitink steuerte ein kurzes Geleitwort bei.

Musikalische Umrahmung durch das Oboentrio Dresden Zürich

12/ 10 Euro


Mittwoch, 17. Mai um 20 Uhr

Buchvorstellung mit Paul Kaiser
"Weststrand & Elbhang. Dresdner Künstler an der Ostsee"

Ahrenshoop wurde in der DDR nicht nur zu einem herausgehobenen „Bad der Kulturschaffenden“, auf das es oft reduziert wird. Die Gemeinde entwickelte sich ebenso zu einem vitalen Künstlerort, der, neben den Aktivitäten von zugezogenen Künstlern und zyklisch wiederkehrenden „Sommergästen“, auch als ein soziales Refugium und als einzigartiger Aktionsraum für nonkonforme Aktivitäten fungierte. Mit seinem Netzwerk „kleiner“ Institutionen (u.a. Kunstkaten, Bunte Stube, Grafikauktionen) besaß der Ostseeort bereits in der DDR-Zeit eine überregionale Bedeutung. Hier kam es zur exemplarischen Austragung kulturpolitischer Konflikte und Ahrenshoop wurde zum Verhandlungspodium künstlerischer Differenzen innerhalb des ostdeutschen Kunstsystems. Diese in der DDR-Zeit gelingende Revitalisierung einer „klassischen“ Künstlerkolonie, die bislang nur vereinzelt erforscht ist, verleiht Ahrenshoop ein Alleinstellungsmerkmal unter den deutschen Künstlerkolonien

Der von Dr. Paul Kaiser herausgegebene und hier vorgestellte Katalog zum dreiteiligen Ausstellungsprojekt „Elbhang & Weststrand. Dresdner Künstler in Ahrenshoop“ (noch bis 15.5.2017 in Ahrenshoop zu besuchen) rekonstruiert erstmals den inspirierenden Transfer von Künstlern, Kunst und Projekten zwischen Dresden und Ahrenshoop. So werden die Pioniere und Wegbereiter dieses Kunsttransfers zwischen Dresden und Ahrenshoop – der Maler Hans Kinder (1900-1986) sowie der Fotograf und Maler Edmund Kesting (1892-1970). Neben und nach ihnen versuchten hier Dresdner Künstler an die Bildsprache der (lange Zeit in der DDR verfemten) klassischen Moderne anzuknüpfen, dabei verlieh die geopolitische Topographie gerade dem Meer- und Strandbild eine subversive gesellschaftliche Konnotation. 

Ausstellung wie Katalogbuch zeigen Arbeiten der Dresdner Nachkriegskunst-     geschichte von Theodor Rosenhauer und Max Schwimmer über Eberhard Göschel 
und Peter Graf bis hin zu Stefan Plenkers und Max Uhlig.

8/ 6 Euro


Freitag, 19. Mai um 20 Uhr

Der Franke Verlag, Dresden präsentiert:
"Die neuen Leiden des jungen Sebastian. Bruchstücke aus
einem versunkenen Reich"

"Allerdings bin ich auch kein Goethe..., aber vielleicht doch ein Mensch."
(Sebastian am 26.12.1979)

Die authentischen Briefe eines jungen Mannes, eines typisch Untypischen, der sich aufmacht aus dem real existierenden Sozialismus in eine ungewisse Zukunft. Die DDR aus eigenem Erleben reflektierend und von verschiedenen Seiten kommentierend ist sein Schreiben ein hochinteressantes Zeitzeugnis mit Witz, Humor und erstaunlicher Weitsicht. Ein Geschichtsbuch – zum Verständnis eines untergegangenen Landes.

7 / 5 Euro

+ + Diese Veranstaltung muß leider in den Herbst verschoben werden! + +  


Montag, 22. Mai um 20 Uhr

Konzert "Humoresken"
Kammerkonzert mit Adriana Mladenova (Flügel) und Florian Mayer (Violine)

Leicht soll sie sein, heiter, bewegt, beschwingt, mit melancholischen Anklängen, Tiefgang und Freiheit in der Gestaltung – die Humoreske in der Musik. Das schillerndste Beispiel ist sicherlich Antonin Dvořáks berühmtes Klavierstück, doch wird weniger erwähnt, dass diese nur Teil eines Zyklus von insgesamt acht Piecen ist. In der Fassung für Violine und Klavier sind sie nun alle zu hören. Das Publikum ist herzlich eingeladen zu einem augenzwinkernden Parcours, der unter anderem auch Klänge von Jean Sibelius und Maurice Ravel mit einschließt, sowie zudem Florian Mayers "7 Humoresken im spanischen Stil". 

12/ 10 Euro


Vorschau Juni 2017:

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Mittwoch, 07. Juni um 20 Uhr

Autorenlesung mit Ralf Günther
„Die Badende von Moritzburg. Eine Sommernovelle“ 

Eine Novelle wie ein flirrender Sommertag: Über eine unvergessliche Begegnung mit dem Maler Ernst Ludwig Kirchner und dem Künstlerkreis «Die Brücke». 
1910. Die junge Clara Schimmelpfenninck wird wegen hysterischer Atemnot ins Dresdner Lahmann-Sanatorium auf dem "Weißen Hirschen" geschickt. Nach sechs Wochen ist sie symptomfrei, aber zu Tode gelangweilt. Da wird sie zu einem Ausflug ins nahe Moritzburg eingeladen.
Im Sommerkleid streift sie durch die herrliche Schilflandschaft. Prompt wird sie von einem Mann mit fein geschnittenem Gesicht und energischer Stimme angesprochen. Ob sie sich nicht zu ihm, Kirchner, und seinen Freunden gesellen möge. Die Männer und Frauen picknicken dort, trinken Wein und arbeiten an ihren Staffeleien – in einer Art und Weise, wie Clara es noch nie erlebt hat. Und so verbringt sie einen unvergesslichen Sommertag in der Künstlerkolonie "Die Brücke".

8/ 6 Euro


Montag, 12. Juni um 20 Uhr

"Mit dem Vers gelangst du in die Ewigkeit"

Sonette von William Shakespeare in der Übersetzung von Wolf Biermann und 
Lieder von John Dowland

William Shakespeare und John Dowland, beide künstlerische Repräsentanten des elisabethanischen Zeitalters, bieten in ihren Werken eine Fülle an Poesie, Melodik und an gleichsam in Sprache und Musik enthaltenem rhythmischem Eigensinn, der seine Faszination in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder neu beleben konnte und aktueller denn je erscheint. Die Biermann´schen Shakespeare-Sonette sind in ihrem Zauber zwischen Urkraft und Zartgefühl dermaßen präsent, sodass die Lieder von John Dowland, die uns durchaus Chansons gleich auf irrationale Gefühlspfade führen, im Gegensatz zum gesprochenen Wort mit diesen streng vierstrophigen Gedichten verschmelzen.

Gesprochen, gesungen und gespielt in einer halbszenischen Aufführung von
Franziska Dillner-Koch, Gesang,
Jörg Krause, Gitarre und
Thomas Kressmann, Schauspiel

14/ 10 Euro


27. Elbhangfest, 23. - 25. Juni 2017 

»Martins Most und Katharinas Äpfel« 

Dieses Programm widmet sich dem Reformationsjubiläum von der sinnlichen Seite. Es nimmt neben Luther auch dessen Ehefrau, die aktive Landwirtin Katharina von Bora, in den Blick. Neben den vielfältigen Kulturangeboten des Festes für die ganze Familie bietet unser Pilgerweg Raum für ein nachdenkliches und besinnliches Erleben der Landschaft des Elbhanges.


23. und 24. Juni 18 Uhr - Mitternacht

Hofwirtschaft am KulturHaus Loschwitz 

 

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Sommerpause im Juli und August


Vorschau September 2017:


Freitag, 8. September um 20 Uhr

Sebastian Hennig
"Unterwegs in Dunkeldeutschland"

Die dreiste Volksbeschimpfung ist in einem anderen Sinne als dem gemeinten bitter wahr, denn außerhalb von Semperoper und Frauenkirche ist es finster in Sachsen. In sterbenden Dörfern wird nur noch für Altgold-Ankauf geworben. Sebastian Hennigs Bericht, die Zeichen und Funde am Wege, die kurzen und manchmal längeren Gespräche mit Standhaltenden und Zweifelnden, voll von Sorge und Erinnerung, entlarven die Schicksalshaftigkeit moderner Entortung als eine sich selbst erfüllende Prophezeihung. 
Wir sind nicht weniger an die Scholle gebunden als der Steinzeitmensch, und wenn wir das verleugnen, schaden wir nur uns selber. Das einzugestehen, bedeutet keineswegs Beschränkung. Der Blick öffnet sich und wir werden der Bedeutung unseres Seins teilhaftig. 
Der Wanderer läßt die Heimat selbst sprechen, die mitteldeutsche Kleinheit, in die mit den Vertriebenen aus den Weiten des Ostens die Empfindung der Fremdheit einzog, wo die Wunden des Jahrhunderts unvernarbt sprechen und gerade in jüngster Vergangenheit wieder aufgerissen wurden.

8/ 6 Euro


Montag, 18. September um 20 Uhr

Mayer trifft …  Falk Zenker (Gitarre)

Eine Begegnung mit dem Klangkünstler und Komponisten, dem Spieler der "magischen Gitarre" aus Weimar. Gespräch und viel Musik: Sologitarre, Livelooping, Klanginstrumente und mittendrin eine Violine - Töne von 1300 bis heute.

14/ 10 Euro


Freitag, 22. September um 20 Uhr

Klavierkonzert
Kemal Cem Yilmaz spielt „Goldbergvariationen“ von Johann Sebastian Bach

Der Pianist und Komponist Kemal Cem Yilmaz ist ein Sohn türkischer Einwanderer. Seine frühkindlichen musikalischen Erfahrungen wurden wesentlich geprägt durch türkische, persische und indische klassische Kunst- und Volksmusik sowie durch deutsche Kinderlieder.

Kemal Cem Yilmaz studierte Klavier an der Musikhochschule in Hannover.

12/ 10 Euro


Freitag, 29. September um 20 Uhr

Auf den Spuren der Götter Japans
 „Der mondfarbene Kimono“ - Sagen, Legenden und Märchen vom Glück 

Eine erlesene Auswahl von Erzählungen in literarischer Vielfalt führt an diesem Abend in das alte Japan.  Seine Schöpfungsgeschichte ist ein einzigartiges Mosaik an Vorstellungskraft und Fabulierkunst der Inselbewohner,  die Welt der Götter und Gottheiten, die sie darin zum Leben erweckten, ein Spiegel ihrer selbst - lebenskräftig, gewitzt oder von ergreifender Schlichtheit und zarter Poesie. 

Es erzählt und moderiert Evelyn Kitzing. Sie wird von Rumi Sota Klemm musikalisch umrahmt. In der Veranstaltungspause reichen wir Tee, einige Beispiele zur Faltkunst des Origami werden zu sehen sein.

14/ 10 Euro


 


Kartenvorbestellung:
Tel. (0351) 2666655
info@kulturhaus-loschwitz.de

Kartenvorbestellung: Tel. (0351) 2666655 | info@kulturhaus-loschwitz.de
Die vorbestellten Karten bitte bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abholen.
Für interessierte Schüler bieten wir eine übertragbare Schülerkarte
für zehn Veranstaltungen freier Wahl zum Preis von 40 Euro an.





© BuchHaus Loschwitz | Susanne Dagen + Michael Bormann OHG | 2016