Veranstaltungen im April 2018                                   aktuelles Programmfaltblatt bei facebook zum Download 


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In den Schaufenstern:

Meiners Philosophische Bibliothek

Feines auf den Tisch! oder Essen hält Leib und Seele zusammen...



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April 2018:


Montag, 16. April um 20 Uhr
"Mayer trifft ... Céline Moinet"

Erneut eine Première in Loschwitz - noch nie war die Oboe im Reigen der bisher vorgestellten Instrumente zu erleben. Nun präsentiert sich mit Céline Moinet, der Solooboistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden, gleich eine hochkarätige Künstlerpersönlichkeit im Zusammenspiel mit Florian Mayers Wort und Ton. Céline Moinet stammt aus dem nordfranzösischen Lille. Sie studierte in Paris und sammelte früh Erfahrungen mit bedeutenden Klangkörpern an ebenso bedeutenden Musikzentren. Seit 2008 ist sie in Dresden tätig. Neben ihrem Engagement im Orchester bilden Soloauftritte, CD-Aufnahmen und die Professur an der hiesigen Musikhochschule weitere wichtige Elemente in ihrem musikalischen Leben. Es ist wieder angerichtet für ein typisches mayersches Treffen - facettenreich, informativ, überraschend, unterhaltend. Herzlich Willkommen!
mit Florian Mayer, Violine

14/10


Freitag, 20. April um 20 Uhr
ZeitZeuge. Ein Leben zwischen Diktatur und Demokratie“
Lesung / Gespräch mit Angelika Barbe und Siegmar Faust

Die neue Veranstaltungsreihe mit dem „Verband politisch Verfolgter des Kommunismus e.V.“ präsentiert Dissidenten, die in der Zeit bis 1989 der Willkür des Unrechtsregimes der DDR als andersdenkende Schriftsteller und Künstler ausgesetzt waren. Die Erfahrungen reichen von politisch motivierten Exmatrikulationen, der Bewährung in der Produktion, langjähriger Bespitzelung durch Staatssicherheit und deren Helfer, Haft, Einweisung in die Psychiatrie bis hin zu Ausbürgerung, Abschiebung oder Ausreise.

Der Ruf danach, „das Land zu verändern und die Demokratie friedlich zu erkämpfen“ ist für Viele der damaligen Dissidenten auch heute wieder Antrieb.

Der SPIEGEL titelte in einem Artikel vom Januar 2018: „In der DDR kämpften sie für Freiheit und Menschenrechte. Jetzt sind einige der früheren Dissidenten zu den Rechten übergelaufen.“

Diese Veranstaltungsreihe gibt jenen Dissidenten eine Stimme, die in der DDR verunglimpft wurden und auch heute wieder stigmatisiert und gebrandmarkt werden.

Denn es gilt noch immer: „Das Land verändern! Demokratie friedlich erkämpfen!“

Der Autor Siegmar Faust, 1944 geboren war als politischer Häftling wegen „staatsfeindlicher Hetze“ in den 1970er Jahren in der DDR insgesamt 33 Monate inhaftiert. 1976 wurde ihm die Ausreise in die Bundesrepublik gestattet. In der BRD arbeitete er freiberuflich als Schriftsteller, Drehbuchautor, Rezensent und Vortragsreferent. Seit Ende der 1980er Jahre ist Faust Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), heute als Kuratoriums-Mitglied. Von 1987 bis 1990 war er Chefredakteur der von der IGFM herausgegebenen Zeitschrift „DDR heute“ sowie Mitherausgeber der Zeitschrift des Brüsewitz-Zentrums, „Christen drüben“. Von 1996 bis 1999 war er Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen im Freistaat Sachsen. Er ist u.a. Mitglied des Vereins „Gegen das Vergessen“ (Pforzheim), des Berliner Fördervereins „Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus“, Vorstandsmitglied des Menschenrechtszentrums Cottbus e. V. und Miteigentümer der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus.

Angelika Barbe, 1951 geboren war DDR-Oppositionelle, Gründungsmitglied der DDR-SPD und Bundestagsabgeordnete der SPD. 1996 war sie Mitbegründerin des "Berliner Bürgerbüros zur Aufarbeitung von Folgeschäden der SED-Diktatur" und trat aus Protest gegen die Zusammenarbeit der SPD mit der PDS mit weiteren DDR-Bürgerrechtlern wie Günter Nooke und Vera Lengsfeld der CDU bei. Seit 2001 war sie Mitglied des Bundesvorstandes der Dachorganisation Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft e. V. (UOKG), bis Juli 2007 amtierte sie als stellvertretende Vorsitzende.
Bis zum Frühjahr 2017 war sie bei der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung tätig und befindet sich heute im Ruhestand.

8/ 6 Euro


Mittwoch, 25. April um 20 Uhr
Autorenlesung mit Michael Schindhelm

Walter Spies. Ein exotisches Leben“

Er ließ alles hinter sich: Den gesellschaftlichen Status als Sohn eines Industriemagnaten, seinen Geliebten, den Filmregisseur Friedrich Murnau, Künstlerfreunde wie Oskar Kokoschka und Otto Dix. Als Walter Spies (1895 1942) in die exotische Welt von Bali eintauchte, setzte er sich intensiv mit der dortigen Kultur auseinander. Mit seinen magisch-realistischen Bildern revolutionierte er die balinesische Kunst und wird dort bis heute als genialer Meister verehrt. Vor der Kulisse einer atemberaubenden Landschaft erzählen seine Gemälde, Zeichnungen und Aquarelle vom alltäglichen Leben, von Tempelzeremonien, Hahnenkämpfen, Marktszenen oder der Arbeit auf den Feldern. In dem Autor Michael Schindhelm hat Walter Spies einen Biografen gefunden, der sein unkonventionelles Leben sensibel und kunstverständig nachzeichnet.

Michael Schindhelm, geb.1960 in Bad Liebenstein ist Schriftsteller, Filmemacher, Kurator und Kulturforscher. 1979 begann er an der Internationalen Universitaet Woronesch, UdSSR zu studieren und beendete das Studium mit dem Master of Science in Quantenchemie. Von 1994 bis 1996 war er der erste Generalintendant und Geschäftsführer des (Fusions-) Theaters Altenburg-Gera. Mehrfach wurde er ausgezeichnet als Intendant des Theaters Basel, war Generaldirektor der Berliner Opernstiftung und Gründungsdirektor der Dubai Culture and Arts Authority. Im Jahr 2000 debütierte er mit dem Roman „Roberts Reise“ Die letzten Bücher waren „Lavapolis“ (Matthes&Seitz, 2014) und „Letzter Vorhang“ (Theater der Zeit, 2017). Gelegentlich publiziert er in verschiedenen überregionalen Tageszeitungen oder Qualitätsmagazinen in Deutschland und der Schweiz sowie für Gazeta.ru, Moskau.

Michael Schindhelm ist aktuell als Kurator für Dresdens Kulturhauptstadtbewerbung tätig. Er lebt in Lugano und in London.

8/ 6 Euro


Freitag, 27. April um 20 Uhr
Zum Welttag des Tanzes
Lesung aus „Aber es ist doch Nijinsky!“

Giacomo Casanova bewundert in der Pariser Oper die Anmut des »unnachahmlichen Dupré« und bestaunt die Sprünge der »berühmten Camargo«, Wolfgang Amadeus Mozart schreibt an seinen Vater über die Wiener Bälle, Heinrich Heine berichtet über den unsittlichen Cancan, dessen Ausübung von der französischen Polizei überwacht wird; Ludwig Börne ist entzückt von der Tänzerin Taglioni – »Blume und Schmetterling« zugleich –, Friedrich Hackländer erlebt die Leidenschaft und Grazie der Fandango tanzenden Spanierinnen und Harry Graf Kessler trifft berühmte Zeitgenossen wie Coco Chanel, Sergei Djagilew und Vaslav Nijinsky von den Ballets Russes.

Diese Anthologie führt den Leser durch mehrere Jahrhunderte der europäischen Tanzkultur und beinhaltet die Aufzeichnungen berühmter Zeitzeugen wie Casanova, Goethe, Stendhal, Fontane, Graf Kessler und Tucholsky, die ihre Eindrücke von Tänzern sowie traditionellen und neuen, gewagten Tänzen schildern.

Mit der Herausgeberin Natalie Fischer, MONS Verlag, Katja Erfurth, Tanz
und Florian Mayer, Violine

10/ 8


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Mai 2018:


Mittwoch, 02. Mai um 20 Uhr

ZeitenBuch. Seitenweise Politik“mit Frank Richter
„Hört endlich zu! Weil Demokratie Auseinandersetzung bedeutet“

Der Theologe Frank Richter war einer der maßgeblichen Akteure der Friedlichen Revolution in der DDR. Auch im wiedervereinigten Deutschland wurde er bekannt als Vermittler zwischen verhärteten Fronten. Seit die PEGIDA -Bewegung 2014 Dresden, Sachsen und Deutschland spaltet, setzt er sich für Gespräche mit der Führung und den Unterstützern der Bewegung ein. Seine Streitschrift vermittelt, dass und wie die Spirale der Eskalation nur durch Kommunikation angehalten werden kann. Das allgemein verbreitete Unverständnis, der Gegenseite zuzuhören , tragfähige Kompromisse auszuhandeln und sich am Gemeinwohl zu orientieren, führen deutschlandweit zu neuen Spaltungen. 

2017 zog die AfD erstmals in den Bundestag ein. In Sachsen wurde sie zur stärksten politischen Kraft. Die Folgen davon gehen alle an und sind noch nicht absehbar. 
In seiner Streitschrift erklärt Richter das Erstarken der Rechten in den „neuen Bundesländern“, indem er eigene Erfahrungen über den Dialog mit den „Wutbürgern“ einbringt. Wut kann zur konstruktiven Kraft werden, die von blindem Hass zu unterscheiden ist. Richter zeigt, worauf es ankommt: Konzentriert zuhören. Keine Angst vor Konflikten. Offen für Emotionen. Die Demokratie verteidigen.

"Ob man mit Pegiden und AfDlern reden kann? Ganz eindeutig: Nein! Man muss!" (Frank Richter)

Frank Richter, geboren 1960 in Meißen ist Theologe und seit dem 1. Februar 2017 in der Geschäftsführung der Stiftung Frauenkirche in Dresden. In der Friedlichen Revolution in der DDR wurde er als Gründer der Gruppe der 20 in Dresden bekannt. Frank Richter war von 2009 bis Anfang 2017 Direktor der "Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung". 

Moderation/ Gespräch: Susanne Dagen

8/ 6 Euro


Montag, 07. Mai um 20 Uhr
"Mayer trifft... Mario Faust (Sitar)"

Ein neues Element gesellt sich in die schon reiche Instrumentalphalanx der Mayerschen Treffen: Mit der indischen Langhalslaute Sitar kommen in Loschwitz noch nie vernommene Klänge zur Geltung. Von den Fähigkeiten des Dresdner Musikers Mario Faust kann man sich seit Jahren beispielsweise in der Kuppel der Yendize oder im indischen Restaurant "Jaipur" in der Dresdner Neustadt überzeugen. Mit seinem exotischen Instrument ist er in vielerlei Formaten zu erleben, in deren Zentrum die Darbietung von Liedern, Geschichten und Tänzen steht mit der Hingabe zu Orten, die wir heutzutage näher glauben, die uns jedoch in vielerlei Hinsicht nach wie vor fremd geblieben sind. Sitar im Gespann mit Geige, dazu die passenden Gespräche und vielleicht das ein oder andere Trompetensignal, denn deren Spiel ist der Gast des Abends ebenfalls mächtig.
mit Florian Mayer, Violine

14/ 10 Euro


Montag, 14. Mai um 20 Uhr

Konzert „Arabesken“
Adriana Mladenova, Flügel 
Florian Mayer, Violine

Der Begriff der Arabeske ist ein sehr alter, in seinem Ursprung aber nicht genau zu deutender. Er findet einen Grund in reich ornamentierter Baukunst, wurde aber auch ab und an in der Literatur und Musik angewandt. Im musikalischen Ausdruck lassen sich Arabesken als Zierrat, als Verspieltheit auffassen, zudem als kleiner Ausblick ins Fremde und dessen Zurückholen ins vertraut Heimatliche, als phantasievolles, im Ausdruck freies Momentum. Beispielhaft erklingen nun vor Ort Sonaten von Georg Friedrich Händel und Claude Debussy sowie von selbigem die namensgebenden Arabesken und die eher seltener zu hörenden von Bohuslav Martinů.

14/10 Euro



Mittwoch, 23. Mai um 20 Uhr
Konzert
Martin Stadler, Oboe

Der international renommierte Oboist und Flötist Martin Stadler läßt neben Werken französischer und deutscher Meister des Barock auch Improvisationen über Themen Johann Sebastian Bachs.


 Martin Stadler hat mit vielen bekannten Barockorchestern Europas wie „Les Talens Lyriques“, dem „Ricercar Consort“, „La Stagione Frankfurt“, „Concerto Köln“, der Akademie für Alte Musik Berlin, „Anima Eterna“, dem Orchester des 18. Jh. und „Musica Alta Ripa“ gespielt. Er ist ständiger erster Oboist der Nederlandse Bachvereniging  und sowohl als Oboist als auch als Blockflötist  ein gefragter Solist und Kammermusikpartner.

12/ 10 Euro



Freitag, 25. Mai um 20 Uhr
"Charta 2017. Erstunterzeichner im Fokus"
Alexander Meschnig und Parviz Amoghli

„Siegen – Oder vom Verlust der Selbstbehauptung“

Ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des Kalten Krieges ist die Welt in Unordnung geraten, die Neuordnung des globalen Machtgefüges hat begonnen. Daß dies auch mit Gewalt einhergeht, ist historisch nichts neues. Bislang ging noch jede geschichtliche Zäsur mit kriegerischen Konflikten einher, erst recht, wenn es sich um derart tiefgreifende Umwälzung handelt, wie sie das frühe 21. Jahrhundert definiert. So ist Mitte der 2010er Jahre der Krieg als existentielle Bedrohung nach Europa zurückgekehrt, nicht in der abstrakten Form nuklearer Vernichtung, sondern als ganz konkreter, mit Kalaschnikow und Sprengstoffgürtel vorgetragener Angriff auf unser Gemeinwesen mit dem letztendlichen Ziel, dieses psychisch zu lähmen und seine demokratische Funktionsweise zu unterminieren.

Die Reaktionen der Verantwortlichen im Westen auf die Angriffe offenbaren indes eine Haltung, die zwischen Rat-und Hilflosigkeit oszilliert. Dabei mangelt es nicht an martialischer Rhetorik. Der globale islamistische Terror, soll „besiegt“ werden. Jedoch fehlt es denjenigen, die den Sieg ankündigen, an Authentizität. Die Diskrepanz zwischen der Vorstellungswelt des Sprechers und der Welt, die sich hinter dem, was er verspricht, verbirgt, ist augenscheinlich. Es existiert kein Bild und keine Idee davon, was es bedeutet zu „siegen“ und welche psychischen und mentalen Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen.

Von entscheidender Bedeutung sind in diesem Zusammenhang der Begriff des „Sieges“ und seine politischen und mentalen Implikationen.  In Ihrem Buch setzen Parviz Amoghli und Alexander Meschnig sowohl die historischen, militärischen, geschichtsphilosophischen als auch politischen Dimensionen des Dispositivs „Sieg“ in Beziehung zu den aktuellen Entwicklungen. Erst wenn die Fähigkeit zu „siegen“ zurückerlangt wird, können die anstehenden globalen Verwerfungen und Herausforderungen bestanden werden.


Parviz Amoghli wurde 1971 in Teheran/Iran geboren. 1974 siedelte die Familie nach Deutschland über. Abitur, Wehrdienst, Studium der Geschichte und Germanistik in Köln, Tübingen und Wien. 2009 Preisträger beim Literaturwettbewerb „Schreiben zwischen den Kulturen“ der Edition Exil, Wien; 2010 Dramatikerstipendium des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur der Republik Österreich; Veröffentlichungen in diversen Anthologien und Zeitschriften. Amoghli gehört zum Autorenstamm von TUMULT – Vierteljahreszeitschrift für Konsensstörung. Parviz Amoghli lebt in Berlin und veröffentlichte auch in der Schriftenreihe ERTRÄGE den Band 4: Schaum der Zeit – Ernst Jüngers Waldgang heute (2016).

Dr. Alexander Meschnig, geboren 1965 in Dornbirn (Österreich), Studium der Psychologie und Pädagogik in Innsbruck. Promotion in Politikwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zahlreiche Bücher und Aufsätze zu kulturwissenschaftlichen und mentalitätsgeschichtlichen Themen, Kriegs- und Militärgeschichte. Stammautor des politischen Blogs Achse des Guten. Veröffentlichungen u.a. Wunschlos unglücklich (2005, gem. mit M. Stuhr),  Der Wille zur Bewegung. Militärischer Traum und totalitäres Programm, (2008) und zuletzt Uns kriegt ihr nicht. Jüdische Überlebende erzählen (2013, gem. mit T. Hüttl).

8/ 6 Euro


Vorschau Juni 2018:


Montag, 04. Juni um 20 Uhr

"Charta 2017. Erstunterzeichner im Fokus"
Matthias Matussek liest
„White Rabbit oder Der Abschied vom gesunden Menschenverstand“


Freitag, 08. Juni um 20 Uhr

"Erzählungen am Abend"
Evelyn Kitzung liest "Das Dschungelbuch"


Montag, 11. Juni um 20 Uhr

Autorenlesung
Unda Hörner
"Kafka und Felice" 





Kartenvorbestellung:
Tel. (0351) 2666655
info@kulturhaus-loschwitz.de

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