Veranstaltungen im April 2017                                     aktuelles Programmfaltblatt bei facebook zum Download 



Frohe Kunde:

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Unsere Buchhandlung BuchHaus Loschwitz wurde im Oktober 2016
bereits zum zweiten mal mit dem Gütesiegel 
"Deutscher Buchhandlungspreis 2016" geehrt.

Wir freuen uns über die erneute Würdigung unserer Arbeit!

Aus der Preisträgerrede von Monika Grütters,
Staatsministerin für Kultur und Medien: 

„Wir brauchen die Künstler und Intellektuellen, die Querdenker und Freigeister, deren Werke wir in den Regalen unabhängiger Buchhandlungen finden! Sie sind der Stachel im Fleisch unserer Gesellschaft, der verhindert, dass intellektuelle Trägheit, argumentative Phantasielosigkeit und politische Bequemlichkeit die Demokratie einschläfern. Nicht zuletzt kann Literatur denen eine Stimme geben, die sonst kein Gehör finden." 


Im Schaufenster:

Reihe "Menschen und Orte" - A.B.Fischer Verlag, Berlin

"Endlich Frühling!" - Bücher zur Jahreszeit




Mittwoch, 5. April um 20 Uhr 

"Vergessene Gastlichkeit auf dem Burgberg Loschwitz"

Der Gastronom und Historiker des Dresdner Gastgewerbes Manfred Wille hat mehrere Bücher zur Historie zum Dresdner Gastgewerbe geschrieben. In seinem Vortrag spürt er nun dem früheren "Burgberg-Hotel" in Loschwitz und seinen unterschiedlichen Betreibern nach. Beginnend mit der Weinschänke "Bormanns" werden die baulichen Etappen, aber auch das Wirken der Wirtsfamilien vorgestellt. Viele interessante Bilddokumenten machen auch das Bemühen um eine hohe Qualität der Gastlichkeit nachvollziehbar.

6/ 4 Euro

 

Montag, 10. April um 20 Uhr

"Ausgelesen und Benotet"

Rhetorik trifft Literatur - Spielfreude auf Perfektion! 
Die Buchhändlerin Susanne Dagen und der Geiger Florian Mayer präsentieren in Wort und Musik ihre Lieblingsbücher des Bücher-Frühlings 2017

8/ 6 Euro


Sonnabend, 15. April um 10-15 Uhr

Ostermarkt vorm BuchHaus Loschwitz


Montag, 24. April um 20 Uhr

"Mayer trifft ... Marcus Günzel" 

Seit Dezember 2016 ist nach langem Tauziehen die Staatsoperette Dresden in den neu erschaffenen Bauten des Kulturkraftwerks Mitte beheimatet und lässt die Leubener "Interimsjahre", die sich wider Erwarten zu langen, ereignisreichen "Residenzjahren" auswuchsen, hinter sich. Seit dem Jahre 2003 gestaltet er diese Geschichte mit, als er, noch studierend, zum ersten Mal die Bühnenbretter des traditionsreichen Hauses betrat: der Bariton Marcus Günzel, waschechter Dresdner, Kruzianer, ein Füllhorn des jugendlichen Charmes und gewissermaßen nimmermüde "Allzweckwaffe" des Hauses für Solisten-und Nebenrollen im breit gefächerten Repertoire der schweren leichten Muse. Operette, Musical, Oper - Bizet, Strauss, Suppé, Offenbach, Porter, Weill, Gershwin, Bernstein, Webber, Sondheim - es gilt, zusammen mit Gastgeber Florian Mayer ein reiches Feld zu beackern, zumal mit Holger Miersch am Klavier ein profunder Kompagnon hinzustoßen wird, der durch seine Tätigkeit als künstlerischer Leiter des Dresdner Salonorchesters, dem Ganzen den notwendigen Grund und Boden bereiten wird. Ein vergnüglicher Abend mit viel Musik und dem Zelebrieren der Seriösität des vermeintlich Leichten. 

14/ 10 Euro

 


Mittwoch, 26. April um 20 Uhr

ZeitenBuch. Seitenweise Politik“ 

mit Hans Joachim Maaz
"Das falsche Leben. Ursachen und Folgen unserer normopathischen Gesellschaft"

Ein Normopath ist stets normal und angepasst, sein Verhalten überkorrekt und überkonform. Die Zwanghaftigkeit, mit der er den Erwartungen entspricht, verrät indes, dass er ein falsches, ein unechtes Leben führt. Krank ist nicht nur er, sondern vor allem die Gesellschaft, in der er lebt und deren Anpassungsdruck er sich unterwirft - bis er die Gelegenheit gekommen sieht, seine aufgestaute Wut an noch Schwächeren oder am "System" abzureagieren.
Der Hallenser Psychoanalytiker und Psychiater Hans-Joachim Maaz ist bekannt für seine brillanten, zukunftsweisenden Analysen kollektiver Befindlichkeiten und gesellschaftlicher Zustände - vom Gefühlsstau, einem Psychogramm der DDR, bis zur narzisstischen Gesellschaft, einer Psycho-Analyse unserer Promi- und Leistungsgesellschaft. In seinem neuen Buch nimmt er Phänomene wie Pegida und AfD, den zunehmenden Hass auf Ausländer, aber auch die Selbstgerechtigkeit der politischen Elite zum Anlass, ein konturenscharfes Bild unseres falschen Lebens zu zeichnen, in dem wir uns lange eingerichtet haben und aus dem uns nun die zunehmende Polarisierung und Barbarisierung unserer sozialen und politischen Verhältnisse herausreißt. "Das falsche Leben" ist das Buch zur Stunde - Augen öffnend und alles andere als Mainstream.

Moderation: Susanne Dagen

8/ 6 Euro

AUSVERKAUFT ! Eventuelle Restkarten an der Abendkasse !


Vorschau Mai 2017:


Mittwoch, 3. Mai um 20 Uhr

Lesung mit musikalischer Umrahmung 

„Dirigieren verdirbt den Charakter. Musikeranekdoten"
mit Hans Martin Ulbrich

Musiker wissen es selbst am besten: Ihr Leben und Wirken ist eine unerschöpfliche Quelle für Anekdoten. Hans Martin Ulbrich, der 41 Jahre Englischhornist und Oboist des Tonhalle-Orchesters Zürich war, hat in seinem reichen Musikerleben als Instrumentalist und Lehrer zahlreiche Musikergeschichten und Anekdoten gesammelt, die ihm real oder über die Lektüre begegnet sind: über Kollegen, Komponisten, Dirigenten und Dirigentinnen (!) – von Beethoven bis Boulez, von Klemperer bis Petrenko, von Bernstein bis Jaap van Zweden. Die allerbesten hat er in diesem Band für die Liebhaber der klassischen Musik neu erzählt. Bernard Haitink steuerte ein kurzes Geleitwort bei.

Musikalische Umrahmung durch das Oboentrio Dresden Zürich

12/ 10 Euro


Mittwoch, 17. Mai um 20 Uhr

Buchvorstellung mit Paul Kaiser
"Weststrand & Elbhang. Dresdner Künstler an der Ostsee"

Ahrenshoop wurde in der DDR nicht nur zu einem herausgehobenen „Bad der Kulturschaffenden“, auf das es oft reduziert wird. Die Gemeinde entwickelte sich ebenso zu einem vitalen Künstlerort, der, neben den Aktivitäten von zugezogenen Künstlern und zyklisch wiederkehrenden „Sommergästen“, auch als ein soziales Refugium und als einzigartiger Aktionsraum für nonkonforme Aktivitäten fungierte. Mit seinem Netzwerk „kleiner“ Institutionen (u.a. Kunstkaten, Bunte Stube, Grafikauktionen) besaß der Ostseeort bereits in der DDR-Zeit eine überregionale Bedeutung. Hier kam es zur exemplarischen Austragung kulturpolitischer Konflikte und Ahrenshoop wurde zum Verhandlungspodium künstlerischer Differenzen innerhalb des ostdeutschen Kunstsystems. Diese in der DDR-Zeit gelingende Revitalisierung einer „klassischen“ Künstlerkolonie, die bislang nur vereinzelt erforscht ist, verleiht Ahrenshoop ein Alleinstellungsmerkmal unter den deutschen Künstlerkolonien

Der von Dr. Paul Kaiser herausgegebene und hier vorgestellte Katalog zum dreiteiligen Ausstellungsprojekt „Elbhang & Weststrand. Dresdner Künstler in Ahrenshoop“ (noch bis 15.5.2017 in Ahrenshoop zu besuchen) rekonstruiert erstmals den inspirierenden Transfer von Künstlern, Kunst und Projekten zwischen Dresden und Ahrenshoop. So werden die Pioniere und Wegbereiter dieses Kunsttransfers zwischen Dresden und Ahrenshoop – der Maler Hans Kinder (1900-1986) sowie der Fotograf und Maler Edmund Kesting (1892-1970). Neben und nach ihnen versuchten hier Dresdner Künstler an die Bildsprache der (lange Zeit in der DDR verfemten) klassischen Moderne anzuknüpfen, dabei verlieh die geopolitische Topographie gerade dem Meer- und Strandbild eine subversive gesellschaftliche Konnotation. 

Ausstellung wie Katalogbuch zeigen Arbeiten der Dresdner Nachkriegskunst-     geschichte von Theodor Rosenhauer und Max Schwimmer über Eberhard Göschel 
und Peter Graf bis hin zu Stefan Plenkers und Max Uhlig.

8/ 6 Euro


Freitag, 19. Mai um 20 Uhr

Der Franke Verlag, Dresden präsentiert:
"Die neuen Leiden des jungen Sebastian. Bruchstücke aus
einem versunkenen Reich"

"Allerdings bin ich auch kein Goethe..., aber vielleicht doch ein Mensch."
(Sebastian am 26.12.1979)

Die authentischen Briefe eines jungen Mannes, eines typisch Untypischen, der sich aufmacht aus dem real existierenden Sozialismus in eine ungewisse Zukunft. Die DDR aus eigenem Erleben reflektierend und von verschiedenen Seiten kommentierend ist sein Schreiben ein hochinteressantes Zeitzeugnis mit Witz, Humor und erstaunlicher Weitsicht. Ein Geschichtsbuch – zum Verständnis eines untergegangenen Landes.

7 / 5 Euro


Montag, 22. Mai um 20 Uhr

Konzert "Humoresken"
Kammerkonzert mit Adriana Mladenova (Flügel) und Florian Mayer (Violine)

Leicht soll sie sein, heiter, bewegt, beschwingt, mit melancholischen Anklängen, Tiefgang und Freiheit in der Gestaltung – die Humoreske in der Musik. Das schillerndste Beispiel ist sicherlich Antonin Dvořáks berühmtes Klavierstück, doch wird weniger erwähnt, dass diese nur Teil eines Zyklus von insgesamt acht Piecen ist. In der Fassung für Violine und Klavier sind sie nun alle zu hören. Das Publikum ist herzlich eingeladen zu einem augenzwinkernden Parcours, der unter anderem auch Klänge von Jean Sibelius und Maurice Ravel mit einschließt, sowie zudem Florian Mayers "7 Humoresken im spanischen Stil". 

12/ 10 Euro


Vorschau Juni 2017:


Mittwoch, 07. Juni um 20 Uhr

Autorenlesung mit Ralf Günther
„Die Badende von Moritzburg. Eine Sommernovelle“ 

Eine Novelle wie ein flirrender Sommertag: Über eine unvergessliche Begegnung mit dem Maler Ernst Ludwig Kirchner und dem Künstlerkreis «Die Brücke». 
1910. Die junge Clara Schimmelpfenninck wird wegen hysterischer Atemnot ins Dresdner Lahmann-Sanatorium auf dem "Weißen Hirschen" geschickt. Nach sechs Wochen ist sie symptomfrei, aber zu Tode gelangweilt. Da wird sie zu einem Ausflug ins nahe Moritzburg eingeladen.
Im Sommerkleid streift sie durch die herrliche Schilflandschaft. Prompt wird sie von einem Mann mit fein geschnittenem Gesicht und energischer Stimme angesprochen. Ob sie sich nicht zu ihm, Kirchner, und seinen Freunden gesellen möge. Die Männer und Frauen picknicken dort, trinken Wein und arbeiten an ihren Staffeleien – in einer Art und Weise, wie Clara es noch nie erlebt hat. Und so verbringt sie einen unvergesslichen Sommertag in der Künstlerkolonie "Die Brücke".

8/ 6 Euro






Kartenvorbestellung:
Tel. (0351) 2666655
info@kulturhaus-loschwitz.de

Kartenvorbestellung: Tel. (0351) 2666655 | info@kulturhaus-loschwitz.de
Die vorbestellten Karten bitte bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abholen.
Für interessierte Schüler bieten wir eine übertragbare Schülerkarte
für zehn Veranstaltungen freier Wahl zum Preis von 40 Euro an.





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