Veranstaltungen im Januar 2017                                    - aktuelles Programmfaltblatt bei facebook zum Download -



Frohe Kunde:

Deutscher Buchhandlungspreis 2016 Logo CMYK ohne Zusatz preview.jpg.1825207


Unsere Buchhandlung BuchHaus Loschwitz wurde im Oktober 2016
bereits zum zweiten mal mit dem Gütesiegel 
"Deutscher Buchhandlungspreis 2016" geehrt.

Wir freuen uns über die erneute Würdigung unserer Arbeit!

Aus der Preisträgerrede von Monika Grütters,
Staatsministerin für Kultur und Medien: 

„Wir brauchen die Künstler und Intellektuellen, die Querdenker und Freigeister, deren Werke wir in den Regalen unabhängiger Buchhandlungen finden! Sie sind der Stachel im Fleisch unserer Gesellschaft, der verhindert, dass intellektuelle Trägheit, argumentative Phantasielosigkeit und politische Bequemlichkeit die Demokratie einschläfern. Nicht zuletzt kann Literatur denen eine Stimme geben, die sonst kein Gehör finden." 


Im Schaufenster:

feines Kochbuch

bibliophile Kostbarkeiten



Freitag, 13. Januar um 19 Uhr

Autorenlesung mit Wulf Kirsten und Ausstellungseröffnung mit Ullrich Panndorf zum 47. Druck der burgart-presse 

„FELSENFEST“ - 
Exkursionen in die Sächsische Schweiz von Wulf Kirsten und Ullrich Panndorf

Das Elbsandsteingebirge ist spätestens seit dem Zeitalter der Romantik als eine verwunschene Landschaft bekannt, die zur Reflexion einlädt. Der Weimarer Lyriker Wulf Kirsten und der ebenfalls hier beheimatete Maler und Graphiker Ullrich Panndorf haben sich auf Spurensuche an Orte begeben, die eng mit ihrer Biografie verwoben sind, denn beide verbindet eine gemeinsame Leidenschaft - das Erkunden der Sächsischen Schweiz als Bergsteiger, der Wulf Kirsten einmal war und das Erfassen der Bildhaftigkeit dieser Felsenlandschaft des Ullrich Panndorf als Künstler. 

Die Texte Wulf Kirstens sind Erstveröffentlichungen.
Der Druck erscheint in zwei Ausgaben.

Ausgabe A:

Ex. 1-20 mit einem zusätzlich beigelegtem Blatt (handschriftlicher Text von Wulf Kirsten und Zeichnung von Ullrich Panndorf)

Halblederband im Schuber: 640,00 € 

Ausgabe B:
Ex. 21-50, die Graphiken reproduziert, eine Originalradierung beigelegt,
Pappband: 98,00 €

8/ 6  €



Mittwoch, 25. Januar um 20 Uhr

10 Jahre „Mayer trifft...!“ 

mit Katja Erfurth und Florian Mayer

Eine einfache Idee, nicht revolutionär, aber doch spannend genug, um sie umzusetzen: Man lade einen Künstler ein, tausche sich mit diesem über sein Tun aus, lasse ihn seine Kunst prompt demonstrieren und konfrontiere ihn damit, dass der Gastgeber natürlich gerne mitmischen möchte. Am 25. Januar 2007 lud der Dresdner Geiger Florian Mayer zum ersten Male zu "Mayer trifft..." ein. Damals noch im soziokulturellen Zentrum Putjatinhaus in Kleinzschachwitz, dessen Bestehen im übrigen auf Benefizbasis mit unterstützt wurde, ist die Reihe mittlerweile seit 2009 im Kulturhaus Loschwitz beheimatet. Nun lädt Florian Mayer zum Zehnjährigen ein und hat den ersten Gast, seine langjährige künstlerische Wegbegleiterin, die Tänzerin und Choreographin Katja Erfurth, erneut mit auf dem Podium.

Einige Dinge von Interesse gibt es aufzuarbeiten: Wieviele Veranstaltungen waren es insgesamt? Mit wie vielen Künstlern? Wie viele Männer, wie viele Frauen in wie vielen Instrumenten-und Kunstgattungen? Mit wie vielen Gästen im Publikum? Welcher Künstler hatte die weiteste, wer die kürzeste Anreise? Wer spielte wann welches Musikstück? Wer redete zuviel? Wer zuwenig? Wer war laut, wer leise? Mit wem war es am Schönsten? Mit wem nicht? Und gab es ganz besondere Vorkommnisse?

Florian Mayer lässt den Veranstaltungsreigen Revue passieren und wird diesen allein geigend oder mit Katja Erfurth im Zusammenspiel farbig anreichern. Für all diejenigen, die dabei waren und sich mit daran erinnern mögen und diejenigen, welche noch Fans werden wollen. Und auch, wenn der Jubiläumstag auf einen Mittwoch fällt, so bleibt letztendlich zu konstatieren, dass die Bemühungen, im Laufe der Zeit den Montag ein Stück weit mehr lieb zu gewinnen, auf fruchtbaren Boden gefallen sein könnten...

14/ 10  €


Vorschau Februar 2017:


Freitag, 3. Februar um 20 Uhr

Andreas Zöllner
Februarlieder“

Das neue Soloprogramm mit eigenen Liedern, Vertonungen deutscher Dichter und Chansons aus der Welt

Seit dem Ende vom Blauen Einhorn geht Andreas Zöllner neue Wege. Zuerst im wörtlichen Sinne mit dem Rucksack durch Osteuropa, dann musikalisch mit Bouzuki oder Gitarre, allein oder zu zweit. Im Februar 2016 entstanden auf einer Wanderung durch die schwäbische Alb eine Reihe von Liedern, die nun die Grundlage bilden für das neue Konzertprogramm. Daneben stehen Vertonungen von Gedichten deutscher Dichter wie Fr. Hebbel, Hans Sahl und Peter Härtling. Und natürlich gibt es auch das eine oder andere Lied aus Osteuropa.

Warmherzig, tiefsinnig, pointiert, witzig. Vorgetragen mit leichter, differenzierter Gitarrenbegleitung, ergänzt durch Betrachtungen über die Welt, den Menschen und all das. So nimmt er uns mit ins Fragen, Horchen und Staunen.

10/ 8 Euro


Rosenmontag, 27. Februar um 20 Uhr

ZeitenBuch. Seitenweise Politik“ 

mit Frank Böckelmann
"Entkommen oder Not macht erfinderisch. Auswege in Wort und Bild“

In fünf Etappen führen Frank Böckelmann und Dietrich Leube in Texten und Bildern durch Situationen der Bedrohung, ja der Lebensgefahr. Sie entwerfen das Panorama der Gefährdung anhand von Gefahrenszenarien aus der Kulturgeschichte und Dokumenten einer zebrechlichen Gegenwart. Dabei wird deutlich: die Gefahr ist nie ohne Ausweg. 
Ihre Materialsammlung ist ganz und gar unkonventionell: Sie führt die Vielfalt natürlicher Erscheinungen vor und den Erfindungsreichtum des auf diese Überfülle reagierenden Menschen. Böckelmann und Leube erweitern die Kenntnisse des Lesers, rücken den Blick auf Unerhörtes wie Unbekanntes, ohne dabei belehrend zu sein.

Frank Böckelmann, 1941 in Dresden geboren, verbrachte viele Jahrzehnte als Medien- und Kulturwissenschaftler in München. Als Schriftsteller und Herausgeber von „Tumult -Vierteljahreszeitschrift für Konsensstörung“ lebt er heute wieder in Dresden.

Moderation: Susanne Dagen

8/ 6 Euro


Vorschau März 2017:


Mittwoch, 8. März um 20 Uhr

Prof. Ph. D. W. Daniel Wilson
„Er verbietet es seinen Kindern, den deutschen Gruß anzuwenden.“
Spaltung und Gleichschaltung in der Goethe-Gesellschaft Dresden, 1941–1942

In Dresden erfolgte die härteste Gleichschaltung aller Ortsvereinigungen der Goethe-Gesellschaft. Das ergab sich aus der oppositionellen Haltung des Dresdener Vorsitzenden, Prof. Dr. Emil Menke-Glückert. Dieser bekennende Demokrat weigerte sich zurückzutreten und kritisierte die Gleichschaltung aus rechtlichen Gründen. Der Vortrag stellt zunächst die Goethe-Gesellschaft im „Dritten Reich“ vor (ihr Präsident unterstützte die Gleichschaltung in Dresden) und rekonstruiert dann den Fall Dresden an Hand reichhaltiger Quellen.

In Zusammenarbeit mit der Goethe-Gesellschaft Dresden und dem Dresdner Geschichtsverein e.V.


Freitag, 10. März um 20 Uhr

Verlagsbibliothek und Ausstellung im KulturHaus Loschwitz
Edition A.B.Fischer, Berlin

Die Edition A.B.Fischer präsentiert mit ihren bibliophilen Buchreihen „Menschen und Orte“ und „Wegmarken“ Leben und Lebensorte bedeutender Menschen der Zeitgeschichte. Ob Künstler, Literaten, Wissenschaftler oder Philosophen – sie alle wurzelten an einem Ort oder suchten Plätze zum Arbeiten und um zur Ruhe zu kommen. Sie gestalteten somit literarische Landschaften, die noch heute deren Geist atmen; in Städten, in Dörfern. Angelika Fischer illustriert diese kleinen Kunstwerke mit sensiblen Photographien in schwarz-weiß und schaftt somit eine einzigartige Verbindung zwischen Künstler und Ort. Desweiteren erscheint in der Edition eine weitere anspruchsvolle Buchreihe, die sich zum Beispiel mit Künstlerfreundschaften beschäftigt.

Angela Weber-Hohlfeld wird im Rahmen dieses Verlagsabends aus ihrem Buch
„Max Frisch/ Alfred Andersch. Eine widersprüchliche Freundschaft“ lesen.



Montag, 13. März um 20 Uhr

"Mayer trifft..." PAGO LIBRE (Schweiz)

Nach längerer Zeit bekommt die Kunst der Töne wieder ein stärkeres Gewicht bei "Mayer trifft...". Und das gleich auf besondere und vielfältige Weise. "Pago Libre" ist ein seit 1989 bestehendes Musikensemble aus der Schweiz, welches Volksmusik, Jazz und Klassik zu einer ausgefeilten Kunst vereint, dabei versuchend, den allzuoft strapazierten, plakativen Begriff des sogenannten "Crossover" mit zarteren oder kräftigeren Pinselstrichen zu überzeichnen. Geleitet wird es vom irischstämmigen, in der Schweiz ansässigen Komponisten und Pianisten John Wolf BrennanTom Götze, Tonsetzer von Opern, Chor-und Kammermusik und Sololiteratur für Klavier, ferner Preisträger und Teilnehmer an Meisterkursen bei Ennio Morricone und Edison Denisov. Zu seinen Mitmusikern gehört der Dresdner Bassist , stiltechnisch in vielerlei Hinsicht virtuos erprobt und in den letzten Jahren häufig als Partner von Armin Müller-Stahl, Uschi Brüning und dem unvergessenen Manfred Krug zu erleben. 
Mit beiden wird Gastgeber Florian Mayer einiges zu besprechen haben und die musikalischen Fäden spinnen. Womöglich nicht das letzte Mal.



Freitag, 31. März um 20 Uhr
Musikalisch-Literarischer Abend für Freunde der russischen Sprache

ИЗ ЦИКЛА Э.КЕСТНЕРА "13 МЕСЯЦЕВ"

mit Ellen Demin (Übersetzerin des Zyklus von Erich Kästner „Die 13 Monate“) 
und Karin Prescher (Flügel)



Kartenvorbestellung:
Tel. (0351) 2666655
info@kulturhaus-loschwitz.de

Kartenvorbestellung: Tel. (0351) 2666655 | info@kulturhaus-loschwitz.de
Die vorbestellten Karten bitte bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abholen.
Für interessierte Schüler bieten wir eine übertragbare Schülerkarte
für zehn Veranstaltungen freier Wahl zum Preis von 40 Euro an.





© BuchHaus Loschwitz | Susanne Dagen + Michael Bormann OHG | 2016