Veranstaltungen im Dezember 2016                                  - aktuelles Programmfaltblatt bei facebook zum Download -


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Frohe Kunde:

Unsere Buchhandlung BuchHaus Loschwitz wurde im Oktober 
bereits zum zweiten mal mit dem Gütesiegel 
"Deutscher Buchhandlungspreis 2016" geehrt.

Wir freuen uns über die erneute Würdigung unserer Arbeit!

Aus der Preisträgerrede von Monika Grütters,
Staatsministerin für Kultur und Medien: 

„Wir brauchen die Künstler und Intellektuellen, die Querdenker und Freigeister, deren Werke wir in den Regalen unabhängiger Buchhandlungen finden! Sie sind der Stachel im Fleisch unserer Gesellschaft, der verhindert, dass intellektuelle Trägheit, argumentative Phantasielosigkeit und politische Bequemlichkeit die Demokratie einschläfern. Nicht zuletzt kann Literatur denen eine Stimme geben, die sonst kein Gehör finden." 


Im Schaufenster:

Weihnachts-Buch-Empfehlungen von 
Susanne Dagen und Michael Bormann




Sonnabend, 3. Dezember bis Sonntag, 18. Dezember
"Loschwitzer Weihnachtsmarkt"

Montag bis Freitag ab 13 Uhr, Sonnabend und Sonntag ab 11 Uhr

  

Mittwoch, 7. Dezember um 20 Uhr

"Moosmann und Wattefrau"

In diesem Jahr wandern wir in der besinnlichen Vorweihnachtszeit ins alte Vogtland. Der vogtländische Festkreis, dessen Höhepunkt das Weihnachtsfest war, reichte bis Mariä Lichtmess am 2.Februar und begann oft schon am 11.November mit dem Martinstag. Hier gab es Moosmänner und Moosweiblein und Wattefrauen......

Ein Abend mit Sagen, Gedichten und Liedern zur schönsten Zeit des Jahres mit Helga Werner, Staatsschauspiel Dresden und Elke Birninger

10/8   


Dienstag, 13. Dezember um 20 Uhr

Musikalische Buchpräsentation
"Der Dresdner Architekt Martin Pietzsch"

Die Bauten von Martin Pietzsch (1866–1961) prägten das Dresdner Stadtbild und tun dies in einigen Vierteln bis heute. Die Zeugnisse seines vielfältigen architektonischen Schaffens werden in diesem Buch anhand zahlreicher Bilder und Skizzen vorgestellt: Villen, Zweckbauten und Ausstellungspavillons, Denkmale und Grabstätten, vor allem aber die seinerzeit wegweisenden Lichtspieltheater. Zu Pietzschs bekanntesten Bauten zählt das Dresdner Künstlerhaus in Loschwitz, welches eine besondere Würdigung erfährt.
Martin Pietzsch hat in allen Lebensphasen Texte verfasst. Diese Briefe, Aufsätze und Tagebücher ermöglichen neben den erhaltenen Dokumenten und Fotos Einblicke in seinen Kosmos. Lebendige persönliche Erinnerungen, aber auch kritische Reflexionen und Betrachtungen nehmen den Leser mit auf die Reise durch ein halbes Jahrhundert Architektur- und Kunstgeschichte.

Ein musikalisch-literarischer Abend mit Liedern und Musik aus dem Notenbestand der Familie Strahl, der Familie Pietzschs Schwiegermutter Eugenie mit der Herausgeberin Annegret Claußnitzer, der Sängerin Barbara Steude und der Pianistin Claudia Pätzold.

10/8 


Mittwoch, 14. Dezember um 19 Uhr

ALTWEIBERWOHNEN-RELEASE: Lesung und Eierlikör 
mit den Herausgeberinnen Ulrike Scherzer und Juliana Socher 

„ALTWEIBERWOHNEN“ erzählt von dem Schuss Sommer im Winter des Lebens. Neunzehn allein und selbstständig lebende Frauen – fast alle weit über 80 – geben Einblicke in ihren Alltag und ihre Wohngeschichte. Die hinreißenden Porträts zeigen die jahrzehntelange Vertrautheit mit den eigenen vier Wänden, die Liebe zu Büchern, zum Garten, zu Kram und Kitsch, aber auch, wie man sich mit Treppen, Einkaufshilfe, mit und ohne Auto lebensklug arrangiert. 

Dabei offenbart sich, wie viel Bemerkenswertes im Alltäglichen steckt und wie viel Schönheit und Erlesenes das scheinbar unspektakuläre Detail birgt.

„Damit geht Altweiberwohnen letztlich über die reine Dokumentation hinaus und gewinnt eine philosophische Komponente, die einen sicher noch lange nach der ersten Lektüre immer wieder zu dem Buch greifen lässt, um über kluge und witzige Zitate nachzudenken und in der Bilderfülle zu schwelgen. Unbedingt empfehlenswert!“ (ARDEIJA)

„Da ist Haltung und Offenheit angesagt – jenseits der Langeweile, Einsamkeit und Abhängigkeiten. Das haben die Gespräche in grossartiger und -zügiger Weise entborgen. Das ist gut so. So ist ein kostbares Hausbuch fürs Älterwerden in den gegebenen oder geplanten Lebensräumen entstanden.“ 
(KULTUR•PUNKT ONLINEJOURNA) 

Eintritt frei


Donnerstag, 15. Dezember um 15.30 Uhr

"Es weihnachtet so sehr. 
Weihnachten zwischen Deutschland und Frankreich." 

Brigitte Schubert-Oustry liest eigene und andere Texte aus Deutschland und Frankreich - Heiteres und Besinnliches zur Adventszeit.

Veranstalter:"Seniorenzirkel Hommage à la France"

Eintritt frei


Sonnabend, 17. Dezember um 20 Uhr

"Die Weihnachtsgans Auguste"

Gänsebraten mit Rotkraut und Äpfeln! Was wäre Weihnachten ohne ein Festmahl, ganz zu schweigen von vielen anderen Leckereien! Wenn es nur schon soweit wäre... bis dahin aber jagt eine Überraschung die andere! Humorvolle Weihnachtsgeschichten garniert mit musikalischen Leckerbissen – ein heiteres, literarisch-musikalisches Weihnachtsmenü. 

mit Evelyn Kitzing, Wort und Rumi Sota Klemm, Klarinette

12/10  


Vorschau Januar 2017:


Freitag, 13. Januar um 19 Uhr

Autorenlesung mit Wulf Kirsten und Ausstellungseröffnung mit Ullrich Panndorf zum 47. Druck der burgart-presse 

„FELSENFEST“ - 
Exkursionen in die Sächsische Schweiz von Wulf Kirsten und Ullrich Panndorf

Das Elbsandsteingebirge ist spätestens seit dem Zeitalter der Romantik als eine verwunschene Landschaft bekannt, die zur Reflexion einlädt. Der Weimarer Lyriker Wulf Kirsten und der ebenfalls hier beheimatete Maler und Graphiker Ullrich Panndorf haben sich auf Spurensuche an Orte begeben, die eng mit ihrer Biografie verwoben sind, denn beide verbindet eine gemeinsame Leidenschaft - das Erkunden der Sächsischen Schweiz als Bergsteiger, der Wulf Kirsten einmal war und das Erfassen der Bildhaftigkeit dieser Felsenlandschaft des Ullrich Panndorf als Künstler. 

Die Texte Wulf Kirstens sind Erstveröffentlichungen.
Der Druck erscheint in zwei Ausgaben.

Ausgabe A:

Ex. 1-20 mit einem beigelegten Doppelblatt (handschriftlicher Text von Wulf Kirsten und Zeichnung von Ullrich Panndorf)

Halblederband im Schuber: 640,00 € 

Ausgabe B:
Ex. 21-50, die Graphiken reproduziert, eine Originalradierung beigelegt,
Pappband: 98,00 €

8/ 6  €



Mittwoch, 25. Januar um 20 Uhr

10 Jahre „Mayer trifft...!“ 

mit Katja Erfurth und Florian Mayer

Eine einfache Idee, nicht revolutionär, aber doch spannend genug, um sie umzusetzen: Man lade einen Künstler ein, tausche sich mit diesem über sein Tun aus, lasse ihn seine Kunst prompt demonstrieren und konfrontiere ihn damit, dass der Gastgeber natürlich gerne mitmischen möchte. Am 25. Januar 2007 lud der Dresdner Geiger Florian Mayer zum ersten Male zu "Mayer trifft..." ein. Damals noch im soziokulturellen Zentrum Putjatinhaus in Kleinzschachwitz, dessen Bestehen im übrigen auf Benefizbasis mit unterstützt wurde, ist die Reihe mittlerweile seit 2009 im Kulturhaus Loschwitz beheimatet. Nun lädt Florian Mayer zum Zehnjährigen ein und hat den ersten Gast, seine langjährige künstlerische Wegbegleiterin, die Tänzerin und Choreographin Katja Erfurth, erneut mit auf dem Podium.

Einige Dinge von Interesse gibt es aufzuarbeiten: Wieviele Veranstaltungen waren es insgesamt? Mit wie vielen Künstlern? Wie viele Männer, wie viele Frauen in wie vielen Instrumenten-und Kunstgattungen? Mit wie vielen Gästen im Publikum? Welcher Künstler hatte die weiteste, wer die kürzeste Anreise? Wer spielte wann welches Musikstück? Wer redete zuviel? Wer zuwenig? Wer war laut, wer leise? Mit wem war es am Schönsten? Mit wem nicht? Und gab es ganz besondere Vorkommnisse?

Florian Mayer lässt den Veranstaltungsreigen Revue passieren und wird diesen allein geigend oder mit Katja Erfurth im Zusammenspiel farbig anreichern. Für all diejenigen, die dabei waren und sich mit daran erinnern mögen und diejenigen, welche noch Fans werden wollen. Und auch, wenn der Jubiläumstag auf einen Mittwoch fällt, so bleibt letztendlich zu konstatieren, dass die Bemühungen, im Laufe der Zeit den Montag ein Stück weit mehr lieb zu gewinnen, auf fruchtbaren Boden gefallen sein könnten...

14/ 10  €



Kartenvorbestellung:
Tel. (0351) 2666655
info@kulturhaus-loschwitz.de

Kartenvorbestellung: Tel. (0351) 2666655 | info@kulturhaus-loschwitz.de
Die vorbestellten Karten bitte bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abholen.
Für interessierte Schüler bieten wir eine übertragbare Schülerkarte
für zehn Veranstaltungen freier Wahl zum Preis von 40 Euro an.





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