Veranstaltungen im Oktober 2018                                   
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VORSICHT: LITERATUR!
Wir sind auf you tube!

"Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen"

"Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen"
Literatur verbindet, Lesen verbündet! Mit Rechten reden? 

Wir machen mehr: "Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen" ist die neue regelmäßige Literatursendung zu drei aktuellen Büchern des literarischen Lebens, ein Austausch zwischen der Publizistin Ellen Kositza vom Verlag Antaios, der Buchhändlerin Susanne Dagen vom BuchHaus Loschwitz und einem jeweils neuen Gast. Unabhängig, geistreich und am Diskurs interessiert. 

In der vierten Sendung hatten wir Martin Lichtmesz (Rassismus. Ein amerikanischer Alptraum, 2018) zu Gast, besprochen wurden Bücher von Sven Recker, Thomas Bauer und Michael Köhlmeier. 

In der nächsten Sendung begrüßen wir den Publizistin Alexander Wendt als Gast. 

Ein vergnügliches Plädoyer für vorurteilsfreies Lesen und ein Gemeinschaftsprojekt vom Verlag Antaios, Schnellroda und dem BuchHaus Loschwitz, Dresden. 

Die vorgestellten Bücher erhalten sie unter:
https://buchhaus-loschwitz.de
https://antaios.de

Ein vergnügliches Plädoyer für vorurteilsfreies Lesen und ein Gemeinschaftsprojekt vom Verlag Antaios, Schnellroda und dem BuchHaus Loschwitz, Dresden. 

Antaios Verlag www.antaios.de BuchHaus Loschwitz www.buchhaus-loschwitz.de 


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In den Schaufenstern:

- "Die schönsten deutschen Bücher 2018"
prämiert von der Stiftung Buchkunst


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Oktober 2018:


Mittwoch, der 03. Oktober zum Tag der deutschen Einheit um 19 Uhr

im QF-Hotel am Neumarkt
Autorenlesung mit Uwe Tellkamp
„Die Carus-Sachen“

Im Rahmen einer Vater-Sohn Beziehung schildert der Schriftsteller und Arzt Uwe Tellkamp Leben und Werk des berühmten Dresdner Universalgenies Carl Gustav Carus, der als Mediziner, Schriftsteller, Maler und als Naturphilospoph auch für die Nachgeborenen Dresdner Geistesgeschichte entscheidend mitgeprägt hat.

Die Erzählung „Die Carus-Sachen“ zeichnet zudem ein bemerkenswertes Porträt Dresdens in den späten Jahren der DDR und beschert ein Wiedersehen mit der Familie Hoffmann als Teil der „Turmgesellschaft“ in Tellkamps preisgekrönten Roman „Der Turm“ und darf als erste veröffentlichte Skizze zum Folgeroman gesehen werden.

Uwe Tellkamp, 1968 in Dresden geboren, studierte in Leipzig, New York und Dresden Medizin und arbeitete als Arzt an einer unfallchirurgischen Klinik. 2000 erschien sein Debütroman "Der Hecht, die Träume und das Portugiesische Cafe". Für seine Lyrik bereits mehrfach ausgezeichnet, erhielt Uwe Tellkamp 2004 den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2008 wurde er für seinen Roman "Der Turm" mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Seither erschienen die Bände „Reise zur blauen Stadt“ und „Die Schwebebahn. Dresdner Erkundungen“

Im Gespräch mit Susanne Dagen, BuchHaus Loschwitz
12/ 10 Euro
telefonische Kartenvorbestellungen unter BuchHaus Loschwitz 0351-268 52 75



Freitag, der 05. Oktober um 20 Uhr

„ZeitenBuch. Seitenweise Politik"
Lesung/ Gespräch mit Werner Bräuninger

"DUX: Benito Mussolini oder der Wille zur Macht"

Werner Bräuninger hat mit der vorliegenden Biographie das Leben des „Duce“ umfassend dargestellt. Detailgenau schildert er familiäre Herkunft und politische Genese des jungen Mussolini, seine Prägung als revolutionärer Sozialist in der Romagna, die Jahre seines Exils in der Schweiz und den Aufenthalt im Trentino, die Metamorphose zum leidenschaftlichen Interventionisten 1914, sowie seinen Weg zum Begründer des Faschismus. Sein Leben und Handeln sind bis heute eine einzige Provokation. Und immer noch ist er als Person hochproblematisch, in Italien wie anderswo. Benito Mussolini: Wer war dieser ebenso ambivalente wie dämonische Mann, der nahezu zum Symbol einer Damnatio memoriae geworden ist? 

Und wie lassen sich Bezüge zum heutigen und aktuell politischen Italien herstellen?

Der Publizist und Autor Werner Bräuninger, 1965 in Offenbach geboren, gilt als einer der besten Kenner der totalitären Strömungen im Europa des 20. Jahrhunderts und ist unter anderem mit Arbeiten über die innere Opposition im NS-Staate, sowie über die geistesgeschichtlichen Wurzeln im Denken Claus von Stauffenbergs hervorgetreten. Seine Veröffentlichungen fanden Beachtung von der "FAZ" über die "Welt" bis zur renommierten "Zeitschrift für Geschichtswissenschaft".

"Der Erfolg des "Duce" beruhte offenbar nicht zuletzt auf dessen Reden, die heute lächerlich erscheinen mögen, aber damals dem Zeitstil entsprachen und eigentlich im Tenor auch nicht anders scheinen als die Parolen heutiger Links- und Rechtspopulisten."
(Ch. Ruf, Dresdner Neueste Nachrichten)  

Im Gespräch mit Susanne Dagen, BuchHaus Loschwitz

8/ 6 Euro



Montag, der 22. Oktober um 20 Uhr

„Mayer trifft... Olivia Delauré"

Eine markante Stimme der Staatsoperette zu Gast bei Florian Mayer: Seit mittlerweile zehn Jahren ist die Sopranistin Olivia Delauré Mitglied des Solisten-Ensembles dieses etablierten Hauses. In Stuttgart geboren, gelangte sie über eine intensive musische Bildung, Wettkämpfe als Kunstturnerin und viele Übestunden in zirzenischen Disziplinen zum Musical-Studium nach München. Bereits während dieser Ausbildung erlangte sie Erfolge in Bayern, Berlin und Österreich. Angekommen ist sie in Dresden längst, beruflich wie auch familiär. Und sie gehört zu jener Künstlerschar, die die langjährigen Veränderungen an ihrem Stammhaus mittrugen und mitgestalteten. Mozart, Weill, Bernstein und die Titelrolle in "Evita" gehören zu ihren jüngsten Begleitern. Was sie sonst noch mitbringt, kann das Publikum gerne in Erfahrung bringen. Florian Mayer stellt die Fragen und animiert zum Tönen.
Dazu steuert Pianist Holger Miersch die passenden Harmonien bei.

14/ 10 Euro



Mittwoch, der 24. Oktober um 20 Uhr

„Ausgelesen und Benotet"

Rhetorik trifft Literatur - Spielfreude auf Perfektion!
Die Buchhändlerin Susanne Dagen und der Geiger Florian Mayer präsentieren
in Wort und Musik ihre Lieblingsbücher aus den diesjährigen Herbst-Verlagsprogrammen.

8/ 6 Euro



Montag, der 29. Oktober um 20 Uhr

Autorenlesung mit Maurice Philip Remy 
"DER FALL GURLITT. Die wahre Geschichte über Deutschlands größten Kunstskandal"

„Tür aufgebrochen. Zollfahndung Lindau." Mit diesen knappen Worten beschreibt Cornelius Gurlitt die dramatischen Ereignisse vom 28. Februar 2012, als Zollbeamte in seine Münchner Wohnung eindringen und seine Sammlung aus über 1500 Kunstwerken beschlagnahmen - eine Aktion, die später als "Schwabinger Kunstfund" Eingang in die Medien findet und weltweit für Schlagzeilen sorgt. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Bei den Bildern, die Gurlitts Vater Hildebrand im Dritten Reich erworben hat - darunter sind Kunstwerke von u.a. Paul Cézanne, Édouard Manet, Claude Monet und Henri Matisse sowie Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt Rottluff, Emil Nolde, Franz Marc und Max Beckmann im Wert von hundert Millionen Euro -, soll es sich größtenteils um NS-Raubkunst handeln. Doch die Wahrheit sieht anders aus. 

Maurice Philip Remy hat den Fall Gurlitt in jahrelanger Recherche aufgearbeitet, den kompletten Nachlass Hildebrand Gurlitts gesichtet und als Quelle herangezogen. In diesem Buch präsentiert er seine Ergebnisse und entwirft ein Generationen umspannendes Porträt einer Familie mit ihren Licht- und Schattenseiten. Remy weist auf der Basis der Ermittlungsakten nach, dass die Durchsuchung der Wohnung Gurlitts in Schwabing und die Beschlagnahmung der Sammlung rechtswidrig war. Und er zeigt auf, wie die Politik in Berlin diesen Skandal jahrelang verschleppt und verschwiegen hat, um von den eigenen Versäumnissen abzulenken.

Maurice Philip Remy, geboren 1962 in München, ist Dokumentarfilmer und Sachbuchautor. Zu seinen wichtigsten Arbeiten zählt die sechsteilige Serie über den Holocaust, die er im Jahr 2000 realisierte und die weltweit ausgestrahlt wurde. In seinen Arbeiten vertritt Remy auf der Basis aufwendiger Recherchen immer wieder auch unbequeme Thesen. In o.g. Buch legt Remy, der Cornelius Gurlitt noch persönlich kennengelernt hat, das Ergebnis seiner dreijährigen Recherche zum Fall Gurlitt in einem beeindruckenden Buch vor.

" ...für mich ist dieses Buch eines der wichtigsten der letzten Jahre."
(U. Faure, BuchMarkt) 

"… eine sehr subjektive Darstellung aus der Perspektive von Herrn Remy."
(Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur
)

„Die Deutungshoheit sollte nicht dem juristisch-politischen Komplex überlassen bleiben, der die Affäre ausgelöst und dann vernebelt hat.“
(Th. Schmidt, DIE ZEIT)

8/ 6 Euro

 



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Vorschau November 2018:


Sonnabend, der 03. November um 19 Uhr

Endausscheid zum "poet in residence 2019"

Die Jury-Favoriten

Kathrin Schmidt - Uwe Kolbe - Radjo Monk 

zum Lyrikstipendium in Loschwitz stellen sich dem Publikum zur Wahl.

KATRIN SCHMIDT
wurde 1958 in Gotha geboren und arbeitete nach ihrem Studium als wissen­schaftliche Assis­tentin an der Leipziger Karl-Marx-Universität, später als Kinder­psychologin. 1986 belegte sie einen Sonderkurs am Literatur­institut Leipzig und ver­öffent­lichte wenig später ihre Gedichtsammlung „Ein Engel fliegt durch die Tapetenfabrik“. Nach Romanen, Erzählungen und weiteren Gedichtbänden erschien 2018 ihr letzter Lyrikband „waschplatz der kühlen dinge“. Seit 1994 lebt Kathrin Schmidt als freie Autorin in Berlin.

UWE KOLBE
wurde 1957 in Berlin-Mitte geboren. 1980 erschien sein erster Gedichtband „Hineingeboren“ im Aufbau-Verlag, von 1983-1987 ist er Mitherausgeber der Samisdat-Zeitschrift „Mikado“, seitdem erschienen zahlreiche weitere Lyrikbände („Psalmen“ 2017), Essays („
Brecht. Rollenmodell eines Dichters“ 2016) und der Roman „Die Lüge“ (2014). Er lebt in Dresden.

RADJO MONK,
1959 in Hainichen geboren, nach Schulabschluß Theatertechniker u. Museumsassistent. Lebt seit 1984 in Leipzig, wo er sich erfolgreich am Literaturinstitut bewarb. Die Stasi blockierte diesen Weg. Multimediale Zusammenarbeit mit Musikern als poetische Artikulationsform, die bis heute währt. Studierte 2001-04 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig, Diplom Medienkunst. Dem 1991 erschienen Lyrikband „Die Spur des Anderen“ folgten weitere, u.a. „Luxusliner Deutschland“, zuletzt 2013 „Erwachen in Jerusalem“ und 2017 „Fischers Fisch“, jeweils in Kooperation mit der Künstlerin Edith Tar.


Wählen Sie mit!
Wer wird „poet in residence“ im nächsten Jahr?

Eintritt frei


Montag, der 05. November um 20 Uhr

Autorenlesung mit Bernd Wagner
 „Sintflut in Sachsen"

Wir sind in Wurzen, einer kleinen Stadt bei Leipzig, Joachim Ringelnatz ist hier geboren, die Familie Wagner, deren Weg wir bis heute verfolgen, betreibt eine Schmiede, den Mittelpunkt eines Familienlebens, das Bernd Wagner zum Thema eines hinreißenden, eines bedeutenden Romans unserer Jahre macht. Wir erleben sein Aufwachsen, erfahren Vieles über kleinstädtische Verhältnisse, Intrigen und Zukunftspläne und werden erzählend in politische Händel einer Zeit und einer Haltung verstrickt, die wir längst überwunden glauben.
Wie deutsches Leben und Erleben in der Zeit des Entstehens zweier deutscher Staaten sich entwickelte, erfahren wir sinnlich und bisweilen derb direkt durch Bernd Wagners Roman, der auch ein Reigen schauriger Geschichten ist, wie sie das vergangene Jahrhundert überreich bereithielt.


Bernd Wagner wurde 1948 in Wurzen (Sachsen) geboren. Nach seinem Studium arbeitete er als Lehrer in einem märkischen Dorf. Seit 1977 veröffentlicht er Romane, Erzählungen, Kinderbücher, Essays, Gedichte und Dramen. Von 1982 bis 1985 war er Mitherausgeber der illegalen Literaturzeitschrift Mikado. 1985 wurde er von der DDR-Behörde von Ostberlin nach Westberlin ausgebürgert, wo er noch heute lebt.

8/ 6 Euro


Freitag, der 09. November um 20 Uhr

Autorenlesung mit Sebastian Kleinschmidt
 "Spiegelungen"

Bildende Kunst, Theologie und Literatur sind die geistigen Räume, die Sebastian Kleinschmidt in einprägsamen Portraits, gedankenreichen Betrachtungen, subtilen Assoziationen durchschreitet. Die Landschaft der Namen, die sich vor dem Leser auftut, erstreckt sich u.a. von Ernst Jünger und Botho Strauß über Viktor von Weizsäcker, Russell, Hürlimann, Lehnert, Földényi, Zagajewski, Miłosz, Szymborska, Hilbig und Angela Krauß bis zu Hölderlin und Brecht. Abgerundet wird der Band durch Gespräche, die Kleinschmidts Biografie und philosophische Selbstfindung beleuchten.


Sebastian Kleinschmidt, Herausgeber und Essayist, Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland, geboren 1948 in Schwerin, lebt in Berlin. Er studierte Philosophie und Ästhetik und war von 1991 bis 2013 Chefredakteur der Zeitschrift „Sinn und Form“.

Moderation / Gespräch: Uwe Tellkamp

8/ 6 Euro



Dienstag, der 13. November um 20 Uhr

Autorenlesung mit Alexander Wendt

"Kristall. Eine Reise in die Drogenwelt des 21. Jahrhunderts"

Das Bedürfnis, durch Rauschmittel die eigenen Grenzen zu überschreiten, ist so alt wie die Menschheit. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stehen wir nun an einem charakteristischen Wendepunkt, den Alexander Wendt unter großem persönlichem Einsatz erforscht hat. Leistungsdrogen, wie das leicht verfügbare Crystal Meth, erlauben es, Tage und Nächte durchzuarbeiten oder auch durchzufeiern. Allzeit präsent und wach, ein Traum, der heute mehr Anhänger findet als die bewusstseinserweiternden Trips der Vergangenheit. Ein Blick in die Ideenwerkstatt des Biohacking lässt ahnen, wohin die Reise weitergeht – brave new world.


Alexander Wendt arbeitet seit 1989 als Journalist und Autor, nun vor allem den Focus. Er verfasste mehrere Sachbücher und literarische Texte. Seit 2017 betreibt er den Blog “Publico. Politik, Gesellschaft & Übergänge“ und meint: “Wenn es dafür einen programmatischen Satz für „Publico“ gibt, dann das erzlibertäre Motto: lasst tausend Blumen blühen.“

8/6 Euro


Donnerstag, der 15. November um 20 Uhr

Eh enzsches Durschnandor“ mit Uwe Steimle

Steimle geht durch Höhen und Tiefen. Der Schauspieler, Kabarettist und Autor steht für die Einen als Identifikationsfigur, für die Anderen als Jammerossi. Doch: „Solange wir im Gespräch bleiben, ist die Hoffnung nicht verloren.“ meint Steimle. Ein Abend, der den heiteren, den spitzen und den nachdenklichen Denker präsentiert.

Uwe Steimle, geboren 1963 studierte Schauspiel in Leipzig, hat Theater gespielt, Filmrollen vom Kommissar bis zum Killer besetzt, besucht ganz normale Menschen für „Steimles Welt“, füllt Säle und Hallen und ist im besten, im allerbesten Sinne ein „umstrittener“ Zeitgenosse!

10/ 8 Euro


Freitag, der 16. November um 20 Uhr

Das in die Fremde mein Lied wird dringen“
Lieder, Klavierstücke und Texte von und um Frédéric Chopin

Es ist wenig bekannt, dass Frédéric Chopin neben seinen zahlreichen Klavierwerken auch siebzehn Lieder verfasst hat. Sie sind Nebenwerke, meist durch äußeren Anlass motiviert, aber doch Nebenwerke eines Genies, das auch im kleinsten, beiläufigen Produkt seine Handschrift nicht verleugnet. Er verstand das Lied als Improvisation eines lyrischen Augenblicks, und in dieser Eigenschaft muss man die Schönheit der Chopinschen Lieder erkennen. Das Programm widmet sich 15 dieser Lieder. Außerdem erklingen einige Werke für Klavier und er selbst kommt zu Wort.

Mit Anna Piontkowsky, Sopran, Elisabeth Letocha, Mezzosopran und Lesung
und Pi-Wei Chuang, 
Klavier

12/10 Euro


Freitag, der 23. November um 20 Uhr

"Erzählungen am Abend" 
Der glückliche Prinz – Märchen von Oscar Wilde

Faszinierend, außergewöhnlich, bezaubernd sind die Märchen des irischen Dichters Oscar Wildes, die zweifellos zu den schönsten europäischen Kunstmärchen gehören. Wie mit leichter Schwinge berührt er mit seinen Worten die Seele der Menschen, taucht sie in Licht und Schatten und entlässt sie schließlich reicher geworden an Berührungen und Gewissheiten. So sind seine Märchen Zeugnisse schönster Poesie, die der Unterhaltung und dem Vergnügen ebenso dienen, wie sie von tiefster Wahrhaftigkeit durchdrungen sind.

Mit Musik der Romantik verschmolzen, avanciert dieser Abend nicht nur zu einem besonderen Kunstgenuss, wir ehren zugleich, eine Woche vor seinem Todestag, den begnadeten Dichter und aufrechten Menschen Oscar Wilde.

Mit Evelyn Kitzing, Wort und Rumi Sota Klemm, Klarinette

12/10 Euro


Montag, der 26. November um 20 Uhr

"Mayer trifft... Tobias Haupt“

Wenn zwei Studienkollegen sich etwas zu erzählen haben: Florian Mayer trifft den Violonisten Tobias Haupt aus Leipzig. Dieser studierte in Dresden und absolvierte einen gewichtigen Teil seiner Ausbildung in den zwei großen Klangkörpern der Stadt. Seit mittlerweile 15 Jahren ist Tobias Haupt mittlerweile als Mitglied des größten Berufsorchesters der Welt, dem Gewandhausorchester in Leipzig ansässig und zeichnet als Vorsitzender des Vorstandes auch für organisatorische Belange mit verantwortlich.

Kenner wissen natürlich, dass der Name "Haupt" in der Musikwelt einen guten Klang hat. Darüber wird zu reden sein, wie auch über sächsische Metropolen, Übemeter und Dirigentenmetren. Gewürzt natürlich durch gemeinsames violinistisches Zusammenspiel.

14/10 Euro


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Vorschau Dezember 2018 (Auswahl):


Montag, 03. Dezember um 20 Uhr

Autorenlesung mit Utz Rachowski


Freitag, 07. Dezember um 20 Uhr

Buchpremiere
Lesung mit Jörg Bernig aus „reise reise“


Freitag, 14. Dezember um 20 Uhr

„Pflaumentoffel & Pfefferkuchenfrau“
weihnachtlicher Traditionsabend mit Helga Werner und Elke Birninger



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