Veranstaltungen im Dezember 2018                                   
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VORSICHT: LITERATUR!
Wir sind auf you tube!

"Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen"

"Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen"
Literatur verbindet, Lesen verbündet! Mit Rechten reden? 

Wir machen mehr: "Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen" ist die neue regelmäßige Literatursendung zu drei aktuellen Büchern des literarischen Lebens, ein Austausch zwischen der Publizistin Ellen Kositza vom Verlag Antaios, der Buchhändlerin Susanne Dagen vom BuchHaus Loschwitz und einem jeweils neuen Gast. Unabhängig, geistreich und am Diskurs interessiert. 

Die fünfte Sendung haben wir auf der Frankfurter Buchmesse gedreht. Unser Gast war hierbei Vera Lengsfeld, besprochen wurden Bücher von Laila Mirzo und Frank Richter. 

In der nächsten Sendung begrüßen wir den Publizisten Alexander Wendt als Gast. 

Ein vergnügliches Plädoyer für vorurteilsfreies Lesen und ein Gemeinschaftsprojekt vom Verlag Antaios, Schnellroda und dem BuchHaus Loschwitz, Dresden. 

Die vorgestellten Bücher erhalten sie unter:
https://buchhaus-loschwitz.de
https://antaios.de

Ein vergnügliches Plädoyer für vorurteilsfreies Lesen und ein Gemeinschaftsprojekt vom Verlag Antaios, Schnellroda und dem BuchHaus Loschwitz, Dresden. 

Antaios Verlag www.antaios.de BuchHaus Loschwitz www.buchhaus-loschwitz.de


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In den Schaufenstern:

- jahreszeitliche Männeln und Bücher


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Vorschau Dezember 2018:


Montag, 03. Dezember um 20 Uhr
ZeitZeuge. Ein Leben zwischen Diktatur und Demokratie“
Gespräch und Lesung mit Utz Rachowski
„Die Dinge, die ich vergaß. Gedichte aus fünf Jahrzehnten“

Die Veranstaltungsreihe mit dem „Verband politisch Verfolgter des Kommunismus e.V.“ präsentiert Dissidenten, die in der Zeit bis 1989 der Willkür des Unrechtsregimes der DDR als andersdenkende Schriftsteller und Künstler ausgesetzt waren. Die Erfahrungen reichen von politisch motivierten Exmatrikulationen, der Bewährung in der Produktion, langjähriger Bespitzelung durch Staatssicherheit und deren Helfer, Haft, Einweisung in die Psychiatrie bis hin zu Ausbürgerung, Abschiebung oder Ausreise.

Diese Veranstaltungsreihe gibt jenen Dissidenten eine Stimme, die in der DDR verunglimpft wurden und auch heute wieder stigmatisiert und gebrandmarkt werden.

Utz Rachowski wurde 1954 in Plauen/Vogtland geboren, 1971 erfolgte die Relegation von der Erweiterten Oberschule und der Ausschluß aus der „Freien Deutschen Jugend“, danach absolvierte er eine Elektrikerlehre und den Grundwehrdienst. 1977 legte er das Abitur ab und studierte für zwei Semester Medizin-Studium in Leipzig, es folgte die Exmatrikulation bei dem Versuch, auf ein Germanistikstudium umzuwechseln.1979 Verhaftung und Verurteilung zu 27 Monaten Gefängnis wegen "Herstellung, Vervielfältigung und Verbreitung von Hetzschriften in Versform" sowie der Verbreitung von Texten von Jürgen Fuchs, Reiner Kunze, Wolf Biermann, Gerulf Pannach und Christian Kunert. Sechs Monate "Stasi"-Untersuchungshaft-Haft, teils Einzelhaft, dann acht Monate Zuchthaus Cottbus. Nach Intervention von amnesty international und der besonderen Mühe von Reiner KunzeFreikauf und Entlassung in die Bundesrepublik. 1980 Ausbürgerung. Studium der Kunstgeschichte und Philosophie in West-Berlin und Göttingen. Er lebt in Berlin und im Vogtland.

8/ 6 Euro



Freitag, 07. Dezember um 20 Uhr

Buchpremiere

mit Jörg Bernig aus „reise reise“

Der 6. Lyrik-Band unserer Reihe „poet in residence“ des gleichnamigen Stipendiums versammelt Gedichte von Jörg Bernig, die er während seines Aufenthaltes in Loschwitz schrieb.

„Sie zeugen von einer produktiven Phase. Es sind klangschöne, tiefe und gewichtige Verse über Landschaft, den Wechsel der Jahreszeiten, über Veränderungen und Vergänglichkeit. Sie gestalten das fragende Suchen nach Selbstvergewisserung, wo alte Gewissheiten ihre Verbindlichkeit eingebüßt haben. Damit treffen sie mitten hinein in den Nerv gegenwärtiger Existenz.“  
(Tomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten)

Jörg Bernig, 1964 in Wurzen (Sachsen) geboren absolvierte nach einer Berg­manns­lehre, Abitur, Mili­tär­dienst und Arbeit in der Land­wirt­schaft von 1985-90 ein Studium an der Uni­versi­tät Leipzig. Darauf folgte eine Zeit als Assistenzlehrer an einem katholischen und einem protes­tan­tischen Gymnasium in Dunfermline (Schottland); später als Lektor und Research Assistant am Germanis­tischen Seminar der University of Wales, Swansea. Seine literaturwissenschaftliche Promotion erfolgte an der Freien Univer­sität Berlin. Ab Mitte der 90er Jahre widmet er sich eigenen lite­rarischen Arbeiten und es erschienen erste Ver­öffent­lichun­gen. Seit 1999 ist er frei­beruflich tätig als Schrift­steller. Gelegent­liche Mit­arbeit in Forschung und Lehre führte ihn an die TU Dresden. 2003 erfolgte die Berufung in die Sudeten­deutsche Aka­demie der Wissen­schaften u. Künste, seit 2005 ist er Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland. 2010 folgte die Beru­fung in die Säch­sische Akademie der Künste, 2013 in die Bayerische Akademie der Schönen Künste.
Er lebt mit seiner Familie in Radebeul.

Sein letzter Gedichtband »in untergegangenen reichen.«
erschien 2017 in der Edition Rugerup.

Eintritt frei



Montag, 10. Dezember um 20 Uhr
Violinkonzert mit Florian Mayer
"Paul Büttner - ein vergessenes Dresdner Musikerleben"

Sein kompositorischer Stil wurde in eine Reihe mit den „großen B“ Beethoven, Brahms und Bruckner eingeordnet, was er als Übertreibung empfunden hat. Elterlicherseits aus dem Osterzgebirge stammend übte Paul Büttner, 1870 in Dresden geboren, hohen Einfluss auf das Musikleben in Dresden aus und initiierte die ersten Schulkonzerte der Stadt. Im Jahr 1933 verlor er aufgrund seines politischen Engagements die Grundlagen seiner Arbeit. Verfemt und verarmt starb er 1943 in seiner Heimatstadt, wodurch ihm wenigstens das Schicksal deren Zerstörung erspart blieb. Der kommunistische Staat versuchte eine Wiedergutmachung und benannte nach ihm die ansässige Volksmusikschule. Mit der Wende wurde sein Name aus dem Titel der Bildungseinrichtung getilgt.

Eine erinnernde Annäherung in Ton und Wort mit Florian Mayer, ehemaliger Schüler an der „Bezirksmusikschule Paul Büttner“.

10/ 8 Euro



Freitag, 14. Dezember um 20 Uhr
Pflaumentoffel & Pfefferkuchenfrau“

weihnachtlicher Traditionsabend mit Helga Werner und Elke Birninger

Alle Jahre wieder treffen sich die Freunde der erzgebirgisch, vogtländischen und Dresdner Weihnachtsprosa zum gemeinsamen Lauschen und Singen.

Eine schöne Tradition in stürmischen Tagen und „nicht nur zur Weihnachtszeit“.

10/ 8 Euro



Vorschau Januar 2019 (Auswahl):


Freitag, 11. Januar um 20 Uhr
WerkstattCharakter“
Lesung und Gespräch mit Monika Maron

Diese Veranstaltungsreihe widmet sich dem Prozess des Schreibens von Autoren literarischer Texte. Das Rückblicken auf Altes, das Suchen und Finden neuer Geschichten und Bilder, das Wiederaufnehmen und jeder Neubeginn sollen Themen sein für ein gemeinsames Gespräch.

Monika Maron wurde 1941 in Berlin geboren, wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane, darunter ›Flugasche‹, ›Animal triste‹, ›Endmoränen‹, ›Ach Glück‹ und ›Zwischenspiel‹, außerdem mehrere Essaybände, darunter ›Krähengekrächz‹, und die Reportage ›Bitterfelder Bogen‹. Zuletzt erschien der Roman ›Munin oder Chaos im Kopf‹. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem Kleist-Preis (1992), dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (2003), dem Deutschen Nationalpreis (2009), dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2011) und dem Ida-Dehmel-Preis (2017).

In ihrem letzten Buch ›Munin oder Chaos im Kopf‹ beschreibt sie Mina Wolf, die Journalistin und Gelegenheitstexterin, die im Berliner Großstadt-Sommer beginnt, einen Aufsatz über den Dreißigjährigen Krieg für die Festschrift einer Kleinstadt zu schreiben. Eine irre Nachbarin, die Tag für Tag von morgens bis abends auf ihrem Balkon lauthals singt, zwingt sie, nur noch nachts zu arbeiten. Die kleine, enge Straße gerät in Aufruhr und in Minas Kopf vermischen sich der Dreißigjährige Krieg, die täglichen Nachrichten über Krieg und Terror mit der anschwellenden Aggression in der Nachbarschaft. Als auch noch eine Krähe in ihre nächtliche Einsamkeit gerät, die sie Munin nennt und mit der sie ein Gespräch über Gott und die Welt beginnt, ist das Chaos in Minas Kopf komplett.

im Gespräch mit Susanne Dagen

8/ 6 Euro



Freitag, 18. Januar um 20 Uhr
ZeitenBuch. Seitenweise Politik“
mit Laila Mirzo

Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim.
Über die Unvereinbarkeit des Islam mit unserer Kultur“

Die in Syrien geborene Islamkritikerin Laila Mirzo zeigt in ihrer brisanten Schrift, dass Muslime, die sich für eine orthodoxe Auslegung des Korans entscheiden, eine große Gefahr für eine liberale Gesellschaft darstellen. Von der Intoleranz gegenüber Nichtmuslimen bis zur islamischen Judenfeindlichkeit, vom religiös motivierten Ehrenmord bis zur Verfolgung Homosexueller, von der Unterdrückung der Frau bis zur Gewaltideologie des Dschihad – dieses Buch analysiert die gegenwärtigen Probleme des Islam und führt sie auf den Kern seiner Lehre zurück. 

Unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit dürften die westlichen Werte nicht leiden, so Mirzo: „Wenn wir radikalen Islam tolerieren, verkaufen wir unsere Grundrechte.“ Die Dach- und Moscheenverbände fordert sie auf, sich kritisch mit dem Koran auseinanderzusetzen. Denn: „Der Islam hat ein Gewaltproblem.“

Laila Mirzos Fazit lautet: Am Ende droht anstelle einer notwendigen Säkularisierung die islamische Kulturrevolution mitten in Europa.

Laila Mirzo wurde 1978 in Damaskus geboren und verbrachte ihre Kindheit auf den Golanhöhen. Als Tochter einer deutschen Mutter und eines syrisch-kurdischen Vaters wuchs sie in einem liberalen Elternhaus auf. Mirzo lebt heute in Österreich. Als Trainerin für interkulturelle Kompetenz schlägt sie Brücken zwischen den Kulturen und macht als Islamkritikerin auf die Gefahren eines konservativ gelebten Islam aufmerksam.

8/ 6 Euro

 


Freitag, 25. Januar um 20 Uhr
Musikalisch-literarischer Abend „Mein blaues Klavier“

Else Lasker-Schüler zum 150. Geburtstag mit Ursula Kurze


Und unsere Lippen wollen sich küssen,

Was zagst du? Grenzt nicht mein Herz an deins –

Immer färbt dein Blut meine Wangen rot.

Wir wollen uns versöhnen die Nacht,

Wenn wir uns herzen, sterben wir nicht.

Es wird ein großer Stern in meinen Schoß fallen.


Die Gitarristin, Sängerin, Schauspielerin und Komponistin Ursula Kurze erhielt ihre erste musikalische Ausbildung am Konservatorium Cottbus. Später studierte sie der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar in den Fächern Konzertgitarre und Komposition, sowie an den Musikhochschulen 
in Leipzig und Freiburg i. Br. in den Fächern Gesang und Schauspiel.
Sie widmet sich der
Kammermusik in verschiedenen Ensembles und arbeitet als Schauspielerin an verschiedenen Theatern.

Das Programm mit eigenen Vertonungen von Gedichten von Else Lasker Schüler (1896 – 1945), die eine bedeutende deutsch-jüdische Dichterin war und als herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus gilt ist nur eines von vielen musikalisch-literarischen Programm Ursula Kurzes.

8/ 6 Euro



Vorschau Februar 2019 (Auswahl):


Donnerstag, 1. Februar um 20 Uhr
ZeitenBuch. Seitenweise Politik“
mit Raymond Unger „Die Wiedergutmacher“

Angela Merkels historische Entscheidung vom Sommer 2015 setzte die deutsche Gesellschaft unter Strom, politisierte und polarisierte das Land wie seit den Zeiten der Weimarer Republik nicht mehr. Über eine Million Zuwanderer teilten Deutschland in zwei geistige Bürgerkriegsparteien, deren Fronten sich zusehends verschärfen. Hat die Bundeskanzlerin mit ihrer historischen Willkommensgeste endgültig bewiesen, dass Deutschland seine dunkle Vergangenheit bewältigt hat? Oder handeln sie und viele andere der deutschen Eliten im Traumaschatten der Geschichte?

In seinem Buch widmet sich Raymond Unger – selbst vom transgenerationalen Trauma betroffen – erneut den Auswirkungen nicht verarbeiteter Kriegstraumata auf die nachfolgenden Generationen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Babyboomer- Eliten, die aufgrund fehlender persönlicher Reife und nicht verarbeiteter Schuld-und-Sühne-Komplexe mit ihren Entscheidungen die Gesellschaft polarisieren und den sozialen Frieden gefährden. Außerdem spürt er den Ursachen für den dramatischen Rückbau mühsam errungener Freiheiten in Kunst, Kultur und Medienlandschaften und für das Wiedererstarken von überwunden geglaubten, religiös fundamentalen Orientierungen nach, die zunehmend gesellschaftliche Akzeptanz gewinnen.

Raymond Unger lebt als Autor und bildender Künstler in Berlin. Er ist als Kunstmaler tätig, schreibt Essays und Bücher, hält Vorträge und leitet Seminare zu den Themen Kunst, Psychologie und Politik. 2013 erschien sein Sachbuch „Die Heldenreise des Künstlers – Kunst als Abenteuer der Selbstbegegnung“, in dem der ehemalige Therapeut seinen Quereinstieg in den etablierten Kunstmarkt beschreibt. 2016 folgte seine Familienchronik „Die Heimat der Wölfe“. Als Kunstmaler erhielt Raymond Unger 2011 den internationalen Lucas-Cranach-Sonderpreis für Malerei.

8/ 6 Euro



Freitag, 8. Februar um 20 Uhr
Violinkonzert mit Florian Mayer
1829 – Paganini in Dresden. Bilder einer Reise“

Der italienische Geigenvirtuose Niccolò Paganini (1782-1840) bereiste auf einer, sich in einer Spanne von über sechseinhalb Jahren erstreckenden, Konzerttournee außerhalb seines Heimatlandes die wichtigen europäischen Kulturzentren. Dabei spielte er in Deutschland im Zeitraum von 1829 bis 1831 in 40 Städten. Im Januar 1829 betrat er zum ersten Male deutschen Boden und wo Dresden seine erste Konzertstation wurde. Er traf auf seine Landsleute am hiesigen Opernhaus, beglückte mit seinem Spiel die Adligen, das Volk und Bedürftige und wurde seinerseits reich beschenkt.

Florian Mayer wird in den nächsten Jahren in einem ausgedehnten Projekt "Mein Paganini - die deutsche Reise" alle Konzertstationen des sogenannten "Teufelsgeigers" "erfahren". Er wird nach Spuren suchen, Geschichten nachempfinden, Konzerte spielen, Tagebuch führen und das Ganze mit sehr persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen verknüpfen. Die heutige Veranstaltung wird darin als ein Detail mit einfließen.

12/ 10 Euro




Montag, 11. Februar um 20 Uhr
Autorenlesung
mit Marcus Vahlefeld „Macht hoch die Tür“

Markus Vahlefeld analysiert in seinem zweiten Buch mit verstörender Klarheit den Irrsinn, in den die deutsche Politik ihre Bürger treibt. Sachlich fundiert, scharfsinnig und doch immer auch humorvoll führt er unseren absurden Zeitgeist vor. Im Mittelpunkt der Betrachtung: Eine Kanzlerin zwischen Beliebigkeit und
Machtbesessenheit, die sich berufen fühlt, nicht nur den Westen und Europa, sondern auch Deutschland zu zerreißen.

Ist unsere liberale Demokratie noch zu retten?

Markus Vahlefeld wurde 1966 in Hong Kong als Deutsch-Brite geboren und wuchs in Hamburg auf. Sein Abitur schloß er in Washington, D.C. ab, studiierte Philosophie in Bonn, Berlin und Barcelona, war Gründer und Geschäftsführer einer Privatschule und wechselte danach in die Filmproduktion. Zuletzt war er in der Geschäftsführung der hr-Tochter Taunusfilm in Wiesbaden. Seit 2003 ist er selbständig als Produzent und Autor mit dem Schwerpunkt Wein & Genuss. Markus Vahlefeld ist ständiger Autor auf der „Achse des Guten“. Er lebt in Köln.

Mit seinem 2017 erschienenen Buch „Mal eben kurz die Welt retten“ erzielte er einen veritablen Bestseller, der zum meistverkauften Buch im Eigenverlag des Jahres avancierte.

8/6 Euro


Donnerstag, 14. Februar um 20 Uhr

Autorenlesung und Gespräch
mit Jan Fleischhauer

10 Jahre! "Unter Linken"

Linke müssen sich in Deutschland für ihre Ansichten nicht rechtfertigen. Sie haben ihre Meinung flächendeckend durchgesetzt, nicht im Volk, aber in den tonangebenden Kreisen, also da, wo sie vorzugsweise zu Hause sind. Wer links ist, lebt im schönen Gefühl, Recht zu haben. In der Politik haben sich die Linken oft geirrt, aber irgendwie macht das nichts, immer werden ihnen die besten Motive zugebilligt. Warum eigentlich? Jan Fleischhauer hat einen Großteil seines Lebens unter Linken verbracht - vom Elternhaus über Schule und Universität bis zum Milieu der Journalisten, in dem er seit zwei Jahrzehnten arbeitet. Vor 10 Jahren unterzog er sie einer genauen Betrachtung, mit dem Abstand desjenigen, der irgendwann entdeckte, dass er nicht mehr dazugehört. Das Buch ist Analyse, Polemik und persönlicher Erfahrungsbericht.

Ein Streifzug durch das Imperium der Linken von 2009 – und wie ist es heute?

Jan Fleischhauer, geboren 1962 in Hamburg, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie und besuchte danach die Henri-Nannen-Schule. Seit 1989 ist er Redakteur beim Spiegel in wechselnden Funktionen. Von 2001 bis 2005 war Fleischhauer Wirtschaftskorrespondent in New York.
Seit 2008 ist er Autor des Spiegel in Berlin.

8/ 6 Euro



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