Veranstaltungen ab September  2019                                   
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VORSICHT: LITERATUR!
Wir sind auf you tube!

"Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen"

"Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen"
Literatur verbindet, Lesen verbündet! Mit Rechten reden? 

Wir machen mehr: "Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen" ist die neue regelmäßige Literatursendung zu drei aktuellen Büchern des literarischen Lebens, ein Austausch zwischen der Publizistin Ellen Kositza vom Verlag Antaios, der Buchhändlerin Susanne Dagen vom BuchHaus Loschwitz und einem jeweils neuen Gast. Unabhängig, geistreich und am Diskurs interessiert. 

Die achte Sendung war eine Live-Sendung und haben wir im Rahmen eines Veranstaltungstages in Lohmen präsentiert.

Unser Gast war hierbei Michael Klonovsky, besprochen wurden Bücher von Friedrich Sieburg ("Lust am Untergang"), von Alvert Vigoleis Thelen ("Die Insel des zweiten Gesichts") und von Heinrich von Kleist ("Der Findling"). 

Ein vergnügliches Plädoyer für vorurteilsfreies Lesen und ein Gemeinschaftsprojekt vom Verlag Antaios, Schnellroda und dem BuchHaus Loschwitz, Dresden. 

Antaios Verlag www.antaios.de BuchHaus Loschwitz www.buchhaus-loschwitz.de

https://www.youtube.com/watch?v=TnLgxk1pDEc

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VERANSTALTUNGSPAUSE
im Juli und August 


Vorschau  September 2019:


Montag, 02. September um 20 Uhr
Caroline Sommerfeld
„Wir erziehen“

Geist, Askese, Distanz, Führung, Anstregungsbereitschaft, Gemeinschaft, Unverdrehtheit – Sommerfeld legt zehn Grundsätze vor und fordert uns auf, sie zu beherzigen: wir müssen wenigstens uns selbst und unsere Kinder erziehen und mit stabilen, belastbaren Maßstäben ausstatten. Sommerfelds Programm zielt auf Selbstständigkeit, Selbstbewußtsein und Widerstandsfähigkeit. Der erzogene Mensch ist der zugleich selbstsichere, belastbare und freie Mensch!

Caroline Sommerfeld, geboren 1975, lebt mit Mann und drei Kindern in Wien, sie wurde 2003 promoviert mit ihrer Arbeit »Wie moralisch werden? Kants moralistische Ethik«, für die sie 2004 den Karl-Alber-Preis erhielt. Seit 2016 schreibt sie für die „Sezession“ und legte 2017 zusammen mit Martin Lichtmesz ihr erstes Buch „Mit Linken leben“ vor.

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Freitag, 06. September um 20 Uhr
„70 Jahre DDR“
Autorenlesung und Gespräch mit Monika Maron
„Zwei Brüder“

Als Monika Maron 2009 im Jubiläumsjahr der Mauerfalls mit dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet wurde, musste das als politisches Signal verstanden werden. Geehrt wurde eine Autorin und Intellektuelle, die die deutsche Wiedervereinigung von Anfang an befürwortet, kritisch begleitet und kommentiert hat. Monika Maron lässt sich nicht vereinnahmen, sie erhebt Widerspruch und mischt sich ein, ist unbequem, wenn es sein muss. Der Band "Zwei Brüder", erschienen 2010, versammelt Monika Marons Essays und Reden zur deutschen Wiedervereinigung und deren Folgen, zur Befindlichkeit des geeinten Volkes, zu Fragen der gemeinsamen Vergangenheit und Zukunft von Ost und West.

Monika Maron wurde 1941 in Berlin geboren. Nach dem Abitur arbeitete sie ein Jahr als Fräserin in einem Industriebetrieb, studierte dann Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte und war nach dem Studienabschluss Regieassistentin beim Fernsehen, später schrieb sie als Reporterin für die »Wochenpost«. Seit 1976 freie Schriftstellerin, siedelte sie 1988 von Ost-Berlin in die Bundesrepublik über, wohnte zunächst in Hamburg und lebt heute wieder in Berlin. Im Frühjahr 2019 erschien ihr letztes Buch „Munin oder Chaos im Kopf“.

Im Gespräch mit Susanne Dagen

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Montag, 09. September um 20 Uhr
"Mayer trifft..." Sarah Christ (Harfe)

In der mittlerweile über zehnjährigen Geschichte seiner Reihe begrüßt Florian Mayer nunmehr die dritte Vertreterin der harfespielenden Zunft. Die deutsch-australisch in Berlin geborene und nun schon seit geraumer Zeit in Dresden ansässige Musikerin Sarah Christ bietet in Stammbaum und Werdegang inspirierende und hochkarätige Provinienz. Ihr Großvater war Solo-Oboist in der Tschechischen Philharmonie, ihr Vater langjähriger Solobratscher der Berliner Philharmoniker. Sie selbst studierte ihr Instrument in Detmold, Lyon und München. Eine errungene Solostelle an der Wiener Staatsoper gab sie auf, um sich solistisch und kammermusikalisch weiter entfalten zu können. Seitdem trat und tritt sie mit ihrem Instrument weltweit in Erscheinung, immer wieder zwischen den Formaten changierend, ob zum Beispiel als Mitglied des Luzerner Festspielorchesters, als musikalische Partnerin von Matthias Goerne bei der Schwarzenberger Schubertiade oder in Kammerabenden der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Eine wahre Künstlerin von Welt, die sich auf den Austausch in Tönen und Worten mit Florian Mayer im Elbetal einlässt.

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Freitag, der 20. September um 20 Uhr
„ZeitenBuch. Seitenweise Politik“
Alexander Grau
„Politischer Kitsch“

Der politische Kitsch hat Hochkonjunktur – in allen politischen Lagern: Betroffenheitsrhetorik, Mahnwachen, Solidaritätsbekundungen – alles im Namen von Buntheit, Menschlichkeit oder Anständigkeit. Sentimentale Worthülsen, penetrante Gefühligkeit, Verklärung des Gestern und infantile Inszenierungen bestimmen den öffentlichen Diskurs. Die gesellschaftlichen Debatten sind geprägt von aggressiver Rührseligkeit und peinlichen Politritualen. Leerformeln scheinen das bevorzugte Sprachspiel in deutschen Landen. Der Philosoph und Publizist Alexander Grau deckt schonungslos die gesellschaftlichen Ursachen des grassierenden Politkitsches auf und analysiert seine Funktion in den aktuellen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen.

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Im Dezember 2014 erschien der von ihm herausgegebene Band "Religion. Facetten eines umstrittenen Begriffs". Für das politische Magazin "Cicero" schreibt er die viel beachtete Online-Kolumne "Grauzone".

Moderation: Susanne Dagen

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Vorschau  Oktober 2019:


Mittwoch, der 02. Oktober um 20 Uhr
„70 Jahre DDR“

Gespräch
mit Vera Lengsfeld und Uwe Tellkamp

Die 1952 im Thüringer Sondershausen geborene Vera Lengsfeld siedelte 1958 nach Berlin und absovierte 1970-1975 Studium der Geschichte und der Philosophie in Leipzig und Berlin. Von 1975-1979 war sie Mitarbeiterin der Akademie der Wissenschaften der DDR, Zentralinstitut für Philosophie und erlebte dort ihr erstes Parteiverfahren wegen Abweichlertums. Darauf folgte eine Zwangsversetzung an das Institut für Wissenschaftliche Information. Von 1980-1983 war sie Lektorin am Verlag Neues Leben tätig. Schon seit den siebziger Jahren aktiv in der Opposition gegen das SED-Regime, begründete sie 1981 einen der ersten halblegalen Oppositionskreise der DDR, des Pankower Friedenskreises mit. Seitdem war sie Mitorganisatorin aller wichtigen Veranstaltungen der Friedens-und Umweltbewegung der DDR.  1983 erfolgte ein zweites Parteiverfahren wegen Mitarbeit in der Bürgerrechtsbewegung, der Ausschluß aus der SED, Berufsverbot und Reiseverbot. 

1988 folgte eine Verhaftung wegen versuchter Teilnahme an der offiziellen Liebknecht-und Luxemburgdemonstration mit eigenem Plakat. Verurteilt wurde sie wegen „Versuchter Zusammenrottung“ nach einem Monat Haft.  Darauf erfolgte die Abschiebung in den Westen, Aufenthalt in England und das Studium der Philosophy of religion am St. John´s College Cambridge

1989 am Morgen des 9.November Rückkehr in die DDR, war sie abends beim Mauerfall an der Bornholmer Straße dabei und später Mitglied der Verfassungskommission des Runden Tisches. 1990 war Vera Lengsfeld Mitglied der ersten und letzten frei gewählten Volkskammer der DDR

1990  erhielt sie den Aachener Friedenspreis, 1996 Mitbegründerin des Bürgerbüros für die Verfolgten der DDR-Diktatur, 2003 Mitbegründerin des Gedenkstättenvereins des Stasigefängnisses Hohenschönhausen.

Von 1990-2005 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages, Ausschüsse: Verteidigung, Umwelt, Wirtschaft, Kultur, Untersuchungsausschuß “Verschwundenes DDR-Vermögen”, 2008 wurde ihr das Bundesverdienstkreuze verliehen.

Heute arbeitet und lebt sie als freischaffende Autorin (Achse des Guten, PAZ, eigener Blog www.vera-lengsfeld.de) in Berlin.

Im Gespräch mit: Uwe Tellkamp 

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Montag, der 07. Oktober um 20 Uhr
„70 Jahre DDR“

Gespräch 
mit Michael Klonovsky und Alexander Wendt

Klonovsky und Wendt verbindet so Einiges: Generation, Herkunft, Werdegang,  publizistisches und politisches Wirken. Die acta diurna (www.michael-klonovsky.de) gehört zur Morgenlektüre, innerlich erfrischt wird im Laufe des Tages mit Wendts Notizen (www.publicomag.com). Beide haben den Journalismus während der Wende miterzählt, lange und längste Zeit auch bis in jüngste bundesdeutsche Tage mitgetragen. Tiefe Einblicke in die Alltags-Medien-Un-Kultur werden am heutigen gemeinsamen Aben zu erwarten sein.  

Michael Klonovsky, 1962 in Schlema (Erzgebirge)geboren, Umzug nach Ostberlin mit darauf folgender Maurerlehre und  Abitur. Bis 1989 Broterwerb als Maurer, Gabelstaplerfahrer, Sportplatzwart, zuletzt Korrekturleser bei der LDPD-Tageszeitung "Der Morgen", seit ca. 1990 dortselbst Journalist. 1992 dann Übersiedlung nach München zur Anstellung bei "Focus" als Redakteur und später als Leiter des Debattenressorts. Von Juni 2016 bis November  war er publizistischer Berater von Frauke Petry und danach Sprecher  von Jörg Meuthen (beide AfD). Seit Februar 2018 ist er Persönlicher Referent des Fraktionsvorsitzenden der AfD im Bundestag, Alexander Gauland. 

Alexander Wendt, geboren 1966 in Leipzig  arbeitete von 1989 bis 1995 als Redakteur und freier Journalist für die "Wirtschaftswoche", den "Stern", den "Tagesspiegel" und andere Medien. Seit 1995 ist er Redakteur für Politik-, Wirtschafts- und Wissenschaftsthemen beim "Focus". Wendt gründete im November 2017 das Onlinemagazin Publico, das er seitdem betreibt. 

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Mittwoch, 09. Oktober um 19 Uhr
„Dresden – Kulturhauptstadt 2025?“

Gespräch 
mit Michael Schindhelm

Michael Schindhelm, 1960 geboren in Eisenach, ist Schriftsteller, Filmemacher und Dozent. Unter anderem führte ihn sein Wirken als Generaldirektor an die Berliner Opernstiftung, als Intendant an das Theater Basel und als Gründungsdirektor der Dubai Culture & Arts Authority 2001 nach Dubai. Seit Sommer 2009 ist Schindhelm international als Kulturberater öffentlicher Einrichtungen tätig. Unter anderem arbeitet er am Masterplan für den West Kowloon Cultural District in Hongkong, gemeinsam mit dem Think Tank AMO hat er 2010 das Ausbildungs- und Forschungsprofil für das Strelka Institute in Moskau entwickelt und leitete dort bis 2012 den Forschungsbereich öffentlicher Raum. 2011/2012 entwickelte er im Rahmen der Planung der Innovationsstadt Skolkovo (Russland) ein Konzept für Kultur und Sport.

„Kurator für die Kulturhauptstadtbewerbung Dresdens zu sein, ist eine große, aber auch sehr faszinierende Herausforderung.“, sagte Michael Schindhelm 2018 zur Ernennung als Kurator. „Mein Ziel ist es, in dieser Bewerbung Dresden als Labor für einen neuen Kulturbegriff zu definieren. Ein Begriff, der die Kultur wieder in die Mitte der Gesellschaft und gesellschaftlicher Diskurse rückt. Dabei will ich vor allem zuerst den Menschen in Dresden zuhören, was sie bewegt, um daraus gemeinsam mit vielen anderen ein Bewerbungskonzept zu entwerfen, welches auch Bedeutung für Deutschland und ganz Europa entfalten kann.“

Das Motto der Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 lautet „Neue Heimat“. „Für den Begriff Heimat existieren so viele verschiedene Definitionen, wie es Bürger in unserer Stadt gibt“, meint dazu Dresdens Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke).

Am 30. September will die Stadt ihr Bewerbungsbuch abgeben, im De­zember wird sich eine Delegation den Fragen einer internationalen Jury stellen.

Im Gespräch mit Susanne Dagen

Eintritt frei


Freitag, der 11. Oktober um 19 Uhr
Lesung aus dem Roman „Der Zauberberg“ von Thomas Mann 

Vor Antritt seiner beruflichen Anstellung unternimmt ein junger Mann aus Hamburg mit gerade abgeschlossener Ingenieurausbildung schnell noch eine Reise zum Besuch seines Vetters, der sich zur Behandlung seiner Tuberkulose-Erkrankung in einem berühmten Lungensanatorium im Hochgebirge aufhält. Drei Wochen sind geplant für diese Reise.

Beeindruckt von der im Sanatorium herrschenden Ordnung von Leben und Sterben, lässt er sich unbedacht in den herrschenden Rhythmus, der von Liegekur und Körpertemperatur-Messung beherrschten Krankheitsbehandlung eintakten, und von der ansonsten herrschenden todesgegenwärtigen Zeitverschwendung aus Müßiggang und dem Genuss üppiger Mahlzeiten gefangen nehmen. Jovialer ärztlicher Rat lässt die Kurbehandlung unbedeutender Symptome wünschenswert erscheinen und steigert auf diese Weise die Verführung zum Bleiben.

Der Berg verzaubert seine Bewohner dazu, die Empfindung für Zeit und Pflicht zu verlieren, und der Besucher aus dem Flachland mit fraglichem Krankheitsbefund mutiert zum Dauerpatienten.

Die Lesung wird vom bekannten Schauspieler Philipp Lux, Ensemblemitglied und Leiter des Schauspielstudios am Staatsschauspiel Dresden gestaltet, den wir als ausgewiesenen Thomas-Mann-Interpreten in der Inszenierung von Holk Freytag noch als Hans Castorp in Erinnerung haben.

Lesung aus dem Anfangskapitel Kurzer Besuch im Bergsanatorium"  

In Zusammenarbeit mit dem Thomas-Mann-Freundeskreis

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Vorschau  " 70 Jahre DDR "

Die Themenreihe im Aktionszeitraum vom 8. Mai bis zum 9. November 2019
Schirmherr: Uwe Tellkamp

  • 27. Mai Arnold Vaatz im Gespräch mit Uwe Tellkamp 
  • 21. Juni Lesung mit Michael Klonovsky „Land der Wunder“
  • 6. September Lesung mit Monika Maron „Zwei Brüder“
  • 2. Oktober Vera Lengsfeld im Gespräch mit Uwe Tellkamp 
    + + + Leider schon ausverkauft + + + 
  • 7. Oktober Gespräch Michael Klonovsky und Alexander Wendt
  • 9. November Lesung mit Matthias Matussek „Palasthotel“









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KulturHaus Loschwitz
die unabhängige Bühne für Literatur, Musik und politische Publizistik


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Für interessierte Schüler bieten wir eine übertragbare Schülerkarte
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https://www.youtube.com/edit?ar=2&o=U&video_id=ZRWbAxYWeHo

© BuchHaus Loschwitz | Susanne Dagen + Michael Bormann OHG | 2018