Veranstaltungen im Mai 2019                                   
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VORSICHT: LITERATUR!
Wir sind auf you tube!

"Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen"

"Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen"
Literatur verbindet, Lesen verbündet! Mit Rechten reden? 

Wir machen mehr: "Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen" ist die neue regelmäßige Literatursendung zu drei aktuellen Büchern des literarischen Lebens, ein Austausch zwischen der Publizistin Ellen Kositza vom Verlag Antaios, der Buchhändlerin Susanne Dagen vom BuchHaus Loschwitz und einem jeweils neuen Gast. Unabhängig, geistreich und am Diskurs interessiert. 

Die siebente Sendung haben wir wieder im Buchhaus Loschwitz gedreht. Unser Gast war hierbei Dr. Maximilian Krah, besprochen wurden Bücher von Amor Towles ("Ein Gentleman in Moskau"), von Vladimir Sorokin ("Manaraga. Tagebuch eines Meisterkochs") und von Jewgeni Wodolaskin ("Luftgänger"). 

In der nächsten Sendung begrüßen wir Michael Klonovsky als Gast. 

Ein vergnügliches Plädoyer für vorurteilsfreies Lesen und ein Gemeinschaftsprojekt vom Verlag Antaios, Schnellroda und dem BuchHaus Loschwitz, Dresden. 

Die vorgestellten Bücher erhalten sie unter:
https://buchhaus-loschwitz.de
https://antaios.de

Ein vergnügliches Plädoyer für vorurteilsfreies Lesen und ein Gemeinschaftsprojekt vom Verlag Antaios, Schnellroda und dem BuchHaus Loschwitz, Dresden. 

Antaios Verlag www.antaios.de BuchHaus Loschwitz www.buchhaus-loschwitz.de

https://www.youtube.com/watch?v=4ouw7kjuASc

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In den Schaufenstern:

- "Oh, die Schönheit der Natur"
- Wax. Die Farben Afrikas 


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Mai 2019 :


Freitag, 03. Mai um 20 Uhr

Buchvorstellung
Angela Wierig
"Nazis inside. 401 Tage NSU-Prozess"

Angela Wierig ist Strafverteidigerin und vertrat im NSU-Prozess einen Angehörigen der Nebenklage. Bei der langwierigen »Wahrheitsfindung« im Münchner Jahrhundertprozess hat die Anwältin der Nebenklage seit dessen Beginn am 6. Mai 2013 eine verlässliche Begleiterin an der Seite: zunehmende Fassungslosigkeit. Wie hier die moralische Überlegenheit immer wieder als Trumpf ausgespielt wird und prozessuale Rechte die Rechtsstaatlichkeit an ihre Grenzen bringen, wirft bizarre Schlaglichter auf das Deutschland unserer Tage.

Im Kosmos des Gerichtssaals bleibt ihr im Wechselspiel von Informationen und Interpretationen bald nur noch der eigene Blick auf diese Form der Aufarbeitung, um nicht die Balance zu verlieren zwischen Anwaltsmandat und Verzweiflung. Um sich nicht gänzlich in Frustration und Zynismus zu verlieren, schreibt sie abends im Hotelzimmer nieder, was sie ganz persönlich wahrnimmt, was ihr zu denken gibt, was sie nicht einfach so hinnehmen kann und will.

Und so ist Nazis Inside keineswegs eine Nacherzählung des Strafprozesses gegen den »Nationalsozialistischen Untergrund«. Es geht vielmehr um einen sehr intimen Blick auf den Prozess, in dem die Ereignisse beleuchtet werden, die entweder in den Medien überhaupt nicht erwähnt oder in etwas anderer Form geschildert wurden. Interessen werden verfolgt, bei denen zumindest fraglich ist, wem sie dienen. Mit dem Strafprozess hat das bestenfalls nur noch am Rande zu tun. Nazis Inside ist eine sehr persönliche Betrachtung, die weit über den Prozess hinaus zu denken gibt. Provokant, hintergründig und ein Anstoß, sich immer wieder aufs Neue selbst ein Urteil, eine eigene Meinung zu bilden.

Angela Wierig, Jahrgang 1962, lebt mit ihrem Mann und zwei Hunden in Hamburg, wo sie auch als Strafverteidigerin arbeitet. Ihr Essay über den NSU-Prozess wurde im Kursbuch 186 veröffentlicht. In ihrer Freizeit widmet sie sich der Herstellung von Zinnfiguren und spielt gerne historische Schlachten nach. Eventuell ist das aber auch nur ein Gerücht.

8/6 Euro



Mittwoch, 08. Mai um 20 Uhr

Buchvorstellung
Michael Schmidt "Der Richtigspieler"

Hat der Journalist, der den holländischen Dirigenten Willem Mengelberg im Schweizer Exil besucht, gemeint, er könne ein normales Interview führen? Es wird ein Monolog: Nach Jahren des erzwungen Schweigens redet der alte Maestro – drei Tage lang. Er redet sich buchstäblich zu Tode.

Warum Beethoven nur bei ihm, Mengelberg, richtig klang – jetzt kann es heraus. Daß aber Mahler der größte aller Komponisten war, und dazu noch sein bester Freund – die Welt soll es wissen. Auch über das Unbegreifliche ist zu reden: warum Mengelberg mit den deutschen Besatzern kollaboriert hat. Dafür wurde er mit Amtsenthebung bestraft. Doch hat ihm nicht gerade die Vertrautheit mit den Nazi-Größen erlaubt, das Schlimme zu mildern, Menschenleben zu retten? Mit von Fieberschüben befeuerter Bitterkeit geißelt der gestürzte Pultstar die Scheinheiligkeit der Welt. In ihr gehe es nicht darum, was einer gesagt und getan habe, sondern nur wann und vor welchem Hintergrund.

Michael Schmidts biografischer Roman über Willem Mengelberg handelt von den Verstrickungen, in die geraten kann, wer die Zeit, in der er lebt, nicht mehr versteht – und von den Stricken, die Andere den Betroffenen mit Vorbedacht aus solchen Verstrickungen drehen. Deshalb spricht aus dem Text auch das Erstaunen darüber, wie ein großer Künstler des 20. Jahrhunderts vergessen wurde – weil er vergessen werden sollte.

Michael Schmidt (geb. 1962) hat bereits zwei Sachbücher geschrieben. Er lebt in Dresden. „Der Richtigspieler“ ist sein Romandebüt.

In Zusammenarbeit mit dem Weltbuch Verlag, Dresden 

8/6 Euro


Freitag, 17. Mai um 20 Uhr

Vortrag/ Lesung
mit Werner J. Patzelt

"CDU, AfD und die politische Torheit" 

2019 ist ein für Deutschland weichenstellendes Wahljahr. Bei Europa-, Landtags- und Kommunalwahlen wird sich zeigen, ob – und bei welchen Wählergruppen – der Aufschwung von AfD und Grünen oder ein Abschwung von Union und Sozialdemokraten weitergeht. (...) 

Tatsächlich entfaltet sich seit einigen Jahren zwischen Union und AfD eine eng verschränkte Doppelgeschichte. Für die lässt sich kein Ende vorhersehen, das für beide Parteien und zugleich für unser Land gut wäre. Auch sind die Ursachendiagnosen dieser neuen Parteienkonkurrenz noch ebenso umstritten wie die versuchten Strategien. Das dürfte sich während der nächsten Monate nicht ändern. Und dass überhaupt brisante Antworten auf derlei Fragen anstehen, geht klar auf Politikfehler der letzten Jahre zurück. (...)

Werner J. Patzelt, geb. 1953, studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte in München, Straßburg sowie in Michigan. Er habilitierte sich 1990und wurde 1992 zum Gründungsprofessor des Instituts für Politikwissenschaft an der TU Dresden berufen. Seit 1994 Mitglied der CDU, zuvor parteilos, pflegt er neben seiner wissenschaftlichen Arbeit den Austausch mit Vertretern des gesamten politischen Spektrums, und zwar von der Linkspartei bis zur AfD.

In Zusammenarbeit mit dem Weltbuch Verlag, Dresden 

8/ 6 Euro + + + Leider schon ausverkauft + + + 



Montag, 20. Mai um 20 Uhr

Autorenlesung mit Eberhard Straub
„Zur Tyrannei der Werte“

Die westliche Wertegemeinschaft und die ihr zugehörigen »westlichen Werte« sind spätestens seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 die geflügelten Worte des politischen sowie gesellschaftlichen Establishments. Das Wörtchen »Wert« hat dabei nicht nur Konjunktur, es ist die inflationär genutzte Waffe der Etablierten zur Erhaltung der eigenen Macht. Mit dem Wert beginnt die Herrschaft der Moral.

Der habilitierte Historiker analysiert die Rolle des Wertedenkens innerhalb des liberalen westlichen Systems, entlarvt eine verlogene Terminologie – und stellt somit die Herrschaft der »westlichen Wertegemeinschaft« in Frage.

Eberhard Straub wurde 1940 in Berlin-Charlottenburg geboren. Er studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Archäologie und wirkte viele Jahre als Feuilletonredakteur bei der FAZ. Seit 1998 ist er freier Journalist und Publizist.

8/ 6 Euro


Montag, 27. Mai um 20 Uhr

Auftakt zur Veranstaltungsreihe "70 Jahre DDR"
Gespräch mit Arnold Vaatz und Uwe Tellkamp

8/6 Euro + + + Leider schon ausverkauft + + + 



Mittwoch, 29. Mai um 20 Uhr

Autorenlesung und Gespräch
Christian Lehnert "Cherubinischer Staub"

Christian Lehnerts siebentes Gedichtbuch versucht erneut ein Äußerstes: Ausgehend von zweizeiligen Verknappungen bis an den Rand des Schweigens, über Sonett, Ode und Terzine bis hin zu vielgestaltig ausgreifenden Poemen sendet diese Dichtung experimentelle Sonden ins Unbekannte.

Lehnerts Dichtung speist sich aus der deutschen Mystik. Von Jacob Böhme und Angelus Silesius übernimmt er die doppelbödig-eindringliche, Spiritualität und Physis verbindende Rede. In Lehnerts Gedichten ereignet sich, im vielberufenen Zeitalter des Digitalen, eine Wiederauferstehung analogen Denkens – und hier haben die Gedichte auch ihren widerständigen Ort in der Gegenwart: als Behauptungen von »Sinn« in den Erscheinungen, als Näherungen an eine letztlich unsagbare Mitte.

Christian Lehnert, geboren 1969 in Dresden, ist Dichter und Theologe. Zurzeit leitet er das Liturgiewissenschaftliche Institut an der Universität Leipzig. Seine bislang sieben Gedichtbücher und ein Essay über Paulus erschienen im Suhrkamp Verlag. 2012 erhielt Lehnert den Hölty-Preis für sein lyrisches Gesamtwerk, 2016 den Eichendorff -Literaturpreis.

Moderation: Sebastian Kleinschmidt

In Zusammenarbeit mit dem Verein "Literarisches Dresden"

8/6 Euro

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Vorschau Juni 2019 :


Montag, 3. Juni um 20 Uhr

Autorenlesung 
Uwe Kolbe "Die sichtbaren Dinge"

"Uwe Kolbes Weg in den letzten Jahren führte die Elbe stromaufwärts. Nachdem der Dichter also einige Jahre in der Hansestadt Hamburg gelebt hatte, schlug er sein Zelt nunmehr in Dresden auf. Aber im Grunde ist er ein Wandernder geblieben, dessen Weg in einem beständigen Zickzackkurs durch das mittlere Europa führt. Im Vorbeiziehen der Landschaften und Zeiten formt sich der Blick. (...)

Zu träge ist mein Auge
Das ist ein Vers aus dem Gedicht "Der Zaunkönig", das sich relativ weit vorn in diesem Zyklus des 1957 in Berlin geborenen Uwe Kolbe findet. Das Gedicht beschreibt eine Begegnung, und auch wenn es in diesem Text um einen konkreten Vogel geht, den der Lyriker zu beobachten versucht, weist es doch weiter in den Kosmos, als man im ersten Moment anzunehmen gewillt ist. Denn das Sichtbare und das Gesehene sind zweierlei. (...)

Denn, was wir von der Welt aufnehmen, ist immer Ausschnitt, und Ausschnitt ist auch das Beschriebene. Niemals werden wir das Ganze fassen, was jedoch niemanden davon abhält, es zu versuchen. 

Die Kunst macht aus dieser Not eine Tugend, indem sie sich anschickt, den gewählten oder vorgegebenen Ausschnitt präzise zu zeigen. Aber so präzise sie sich auch gibt, es bleibt dennoch eine Unsicherheit: Es könnte alles ganz anders sein.Um dieser Unsicherheit zu entgehen, oder sie wenigstens auszuhalten, legt Uwe Kolbe sich Beschränkungen auf, die letztlich Reflex sind auf jene Beschränkungen, denen das wahrnehmende Individuum ohnehin unterliegt, und in diesen Ketten liegt ihre Freiheit. Er macht, wenn man so will, aus der Not eine Tugend, und jenes Tugendhafte erscheint uns als schön. (...)

Im vorliegenden Zyklus liegt die Beschränkung, die die Freiheit ermöglicht, also in der Anzahl der Verse. Der Leser ist mit Gebilden konfrontiert, die sich mit jeweils acht Gedichtzeilen begnügen und darin, wenn man so will, ein Fenster öffnen, zu einer Unendlichkeit, die jenseits des Wahrgenommenen oder Dargestellten liegt. Es ist jene Unendlichkeit, die wir ahnen.

(Aus: Kosmos und Segment, Zu Uwe Kolbes Zyklus »Die sichtbaren Dinge« 
von Jan Kuhlbrodt, poetenladen)

Uwe Kolbe, 1957 in Ostberlin geboren, übersiedelte 1988 nach Hamburg und lebt heute in Dresden. Seit 2007 war er mehrfach als »Poet in Residence« in den USA. Für seine Arbeit wurde er u.a. mit dem Stipendium der Villa Massimo, dem Preis der Literaturhäuser, dem Heinrich-Mann-Preis und dem Lyrikpreis Meran ausgezeichnet. Zuletzt erschienen zum Beispiel der Roman »Die Lüge« (2014), der Essay »Brecht. Rollenmodell eines Dichters« (2016) sowie die Gedichtbände »Lietzenlieder« (2012), »Gegenreden« (2015) und »Psalmen« (2017).

In Zusammenarbeit mit dem Verein "Literarisches Dresden"

8/6 Euro



Freitag, 07. Juni um 20 Uhr

"ZeitenBuch. Seitenweise Politik"
mit Alexander Grau "Politischer Kitsch. Eine deutsche Spezialität"

Der politische Kitsch hat Hochkonjunktur – in allen politischen Lagern: Betroffenheitsrhetorik, Mahnwachen, Solidaritätsbekundungen – alles im Namen von Buntheit, Menschlichkeit oder Anständigkeit. Sentimentale Worthülsen, penetrante Gefühligkeit, Verklärung des Gestern und infantile Inszenierungen bestimmen den öffentlichen Diskurs. Die gesellschaftlichen Debatten sind geprägt von aggressiver Rührseligkeit und peinlichen Politritualen. Leerformeln scheinen das bevorzugte Sprachspiel in deutschen Landen. Der Philosoph und Publizist Alexander Grau deckt schonungslos die gesellschaftlichen Ursachen des grassierenden Politkitsches auf und analysiert seine Funktion in den aktuellen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen.

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Im Dezember 2014 erschien der von ihm herausgegebene Band "Religion. Facetten eines umstrittenen Begriffs". Für das politische Magazin "Cicero" schreibt er die viel beachtete Online-Kolumne "Grauzone".

Moderation: Susanne Dagen

8/6 Euro


Freitag, 21. Juni um 20 Uhr

Veranstaltungsreihe "70 Jahre DDR"
Autorenlesung mit Michael Klonovsky "Land der Wunder"

Johannes Schönbach, Geistesmensch, Trinker und Bonsai-Casanova, schlängelt sich durch eine von Alkoholikern, Spassvögeln, Bonzen und Polizisten bevölkerte Kloake namens DDR, um nach dem Novemberwunder 1989 in einem von Selbstdarstellern, Gesinnungshuren, Geldschefflern und Spasshabern bevölkerten Kasino namens Bundesrepublik festzustellen, dass entweder die Welt falsch ist oder er.

Anfangs stehen seinem Glück vor allem die Staatsgrenze sowie die Tatsache im Wege, dass die Ostberliner Spitzenschönheit Katja Kommerell nur mit SED-Mitgliedern – jedenfalls nicht mit ihm – ins Bett steigt. Das würde der triebhafte Philologiestudent vielleicht noch ertragen haben, aber als man ihn zu einer Hilfsarbeiterexistenz in einem Schnapslager verdammt, schwindet ihm der ohnehin begrenzte Daseinssinn vollends.

Der lebensmüde Zwangs-Aussteiger konnte es sich naturgemäß nicht träumen lassen, dass er dermaleinst seine Ostberliner Hinterhofklause gegen ein Münchner Penthouse tauschen und es zum preisgekrönten Journalisten – zuletzt sogar noch zum Millionär – bringen würde. Zuletzt? Nein. Damit enden die Wunder im Leben des notorischen Katja-Kommerell-Wiederfinders nämlich noch lange nicht …

Michael Klonovsky Elena Gurevichliest Passagen aus seinem gleichnamigen Roman.

Die Pianistin begleitet die Lesung am Klavier mit Werken von Ludwig van Beethoven, Sergej Prokofjew, Frédéric Chopin und Melodien zur Zeit
.

Michael Klonovsky, geboren 1962 im Erzgebirge, ist Romanautor, Essayist und Publizist. Bis zum Mauerfall lebte er in Ost-Berlin, wo er als Maurer, Gabelstaplerfahrer, Sportplatzwart und Korrekturleser tätig bzw. eher untätig war. Von 1992 bis 2016 war er in verschiedenen Positionen beim Magazin Focus beschäftigt, inzwischen arbeitet er als politischer Berater. Den Prozess der deutschen Wiedervereinigung beschrieb er in seinem Roman Land der Wunder (2006).

14/10 Euro + + + Leider schon ausverkauft + + + 


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EXTRA

Sonnabend, 22. Juni 11-21 Uhr

Veranstaltungstag „Kultur im Raum“
in der Bogenschießhalle Lohmen, Sächsische Schweiz 

+ + + HEIMAT + + + 


11 Uhr

Das singende Schiff“ mit Uwe Steimle
Lieblingslieder von Heimat, Willkommen und Abschied zum Mitsingen
„Wo gesungen wird, da laß Dich nieder. Denn böse Menschen haben keine Lieder!“


15 Uhr

Lesung mit Antje Hermenau
"Ansichten aus der Mitte Europas. Wie Sachsen die Welt sehen"

Hermenau erklärt mit Mutterwitz und weltoffenem Patriotismus die sächsische Seele samt den Missverständnissen und ernsthaften Meinungsverschiedenheiten zwischen Ost- und Westdeutschen, Ost- und West­europäern. Sie wagt Ausblicke in die Zukunft und liefert ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Bürgerverant­wortung. Garantiert unideologisch und ohne Sprachzensur.


19 Uhr

Literatur live!
„Aufgeblättert – Zugeschlagen. Mit Rechten lesen“
mit Ellen Kositza, Susanne Dagen und Michael Klonovsky


Zusatz-Angebote:
ganztägige Gastronomie und Büchertische


In Zusammenarbeit mit dem RingHotel Landhaus Nicolai, Lohmen

Tageskarte: 25/ 18 Euro
Einzelkarte: 10/ 8 Euro










Vorschau  " 70 Jahre DDR "

Die Themenreihe im Aktionszeitraum vom 8. Mai bis zum 9. November 2019
Schirmherr: Uwe Tellkamp

  • 27. Mai Arnold Vaatz im Gespräch mit Uwe Tellkamp 
    + + + Leider schon ausverkauft + + + 
  • 21. Juni Lesung mit Michael Klonovsky „Land der Wunder“
  • 6. September Lesung mit Monika Maron „Zwei Brüder“
  • 2. Oktober Vera Lengsfeld im Gespräch mit Uwe Tellkamp 
    + + + Leider schon ausverkauft + + + 
  • 9. November Lesung mit Matthias Matussek „Palasthotel“









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KulturHaus Loschwitz
die unabhängige Bühne für Literatur, Musik und politische Publizistik


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Für interessierte Schüler bieten wir eine übertragbare Schülerkarte
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© BuchHaus Loschwitz | Susanne Dagen + Michael Bormann OHG | 2018