Veranstaltungen im Juni 2019                                   
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VORSICHT: LITERATUR!
Wir sind auf you tube!

"Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen"

"Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen"
Literatur verbindet, Lesen verbündet! Mit Rechten reden? 

Wir machen mehr: "Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen" ist die neue regelmäßige Literatursendung zu drei aktuellen Büchern des literarischen Lebens, ein Austausch zwischen der Publizistin Ellen Kositza vom Verlag Antaios, der Buchhändlerin Susanne Dagen vom BuchHaus Loschwitz und einem jeweils neuen Gast. Unabhängig, geistreich und am Diskurs interessiert. 

Die siebente Sendung haben wir wieder im Buchhaus Loschwitz gedreht. Unser Gast war hierbei Dr. Maximilian Krah, besprochen wurden Bücher von Amor Towles ("Ein Gentleman in Moskau"), von Vladimir Sorokin ("Manaraga. Tagebuch eines Meisterkochs") und von Jewgeni Wodolaskin ("Luftgänger"). 

In der nächsten Sendung begrüßen wir Michael Klonovsky als Gast. 

Ein vergnügliches Plädoyer für vorurteilsfreies Lesen und ein Gemeinschaftsprojekt vom Verlag Antaios, Schnellroda und dem BuchHaus Loschwitz, Dresden. 

Die vorgestellten Bücher erhalten sie unter:
https://buchhaus-loschwitz.de
https://antaios.de

Ein vergnügliches Plädoyer für vorurteilsfreies Lesen und ein Gemeinschaftsprojekt vom Verlag Antaios, Schnellroda und dem BuchHaus Loschwitz, Dresden. 

Antaios Verlag www.antaios.de BuchHaus Loschwitz www.buchhaus-loschwitz.de

https://www.youtube.com/watch?v=4ouw7kjuASc

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In den Schaufenstern:

- Gut. Böse / Schwarz. Weiß / Rechts. Links - Bücher zur Zeit 
- Wax. Die Farben Afrikas 


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Juni 2019 :


Montag, 3. Juni um 20 Uhr

Autorenlesung 
Uwe Kolbe "Die sichtbaren Dinge"

"Uwe Kolbes Weg in den letzten Jahren führte die Elbe stromaufwärts. Nachdem der Dichter also einige Jahre in der Hansestadt Hamburg gelebt hatte, schlug er sein Zelt nunmehr in Dresden auf. Aber im Grunde ist er ein Wandernder geblieben, dessen Weg in einem beständigen Zickzackkurs durch das mittlere Europa führt. Im Vorbeiziehen der Landschaften und Zeiten formt sich der Blick. (...)

Zu träge ist mein Auge
Das ist ein Vers aus dem Gedicht "Der Zaunkönig", das sich relativ weit vorn in diesem Zyklus des 1957 in Berlin geborenen Uwe Kolbe findet. Das Gedicht beschreibt eine Begegnung, und auch wenn es in diesem Text um einen konkreten Vogel geht, den der Lyriker zu beobachten versucht, weist es doch weiter in den Kosmos, als man im ersten Moment anzunehmen gewillt ist. Denn das Sichtbare und das Gesehene sind zweierlei. (...)

Denn, was wir von der Welt aufnehmen, ist immer Ausschnitt, und Ausschnitt ist auch das Beschriebene. Niemals werden wir das Ganze fassen, was jedoch niemanden davon abhält, es zu versuchen. 

Die Kunst macht aus dieser Not eine Tugend, indem sie sich anschickt, den gewählten oder vorgegebenen Ausschnitt präzise zu zeigen. Aber so präzise sie sich auch gibt, es bleibt dennoch eine Unsicherheit: Es könnte alles ganz anders sein.Um dieser Unsicherheit zu entgehen, oder sie wenigstens auszuhalten, legt Uwe Kolbe sich Beschränkungen auf, die letztlich Reflex sind auf jene Beschränkungen, denen das wahrnehmende Individuum ohnehin unterliegt, und in diesen Ketten liegt ihre Freiheit. Er macht, wenn man so will, aus der Not eine Tugend, und jenes Tugendhafte erscheint uns als schön. (...)

Im vorliegenden Zyklus liegt die Beschränkung, die die Freiheit ermöglicht, also in der Anzahl der Verse. Der Leser ist mit Gebilden konfrontiert, die sich mit jeweils acht Gedichtzeilen begnügen und darin, wenn man so will, ein Fenster öffnen, zu einer Unendlichkeit, die jenseits des Wahrgenommenen oder Dargestellten liegt. Es ist jene Unendlichkeit, die wir ahnen.

(Aus: Kosmos und Segment, Zu Uwe Kolbes Zyklus »Die sichtbaren Dinge« 
von Jan Kuhlbrodt, poetenladen)

Uwe Kolbe, 1957 in Ostberlin geboren, übersiedelte 1988 nach Hamburg und lebt heute in Dresden. Seit 2007 war er mehrfach als »Poet in Residence« in den USA. Für seine Arbeit wurde er u.a. mit dem Stipendium der Villa Massimo, dem Preis der Literaturhäuser, dem Heinrich-Mann-Preis und dem Lyrikpreis Meran ausgezeichnet. Zuletzt erschienen zum Beispiel der Roman »Die Lüge« (2014), der Essay »Brecht. Rollenmodell eines Dichters« (2016) sowie die Gedichtbände »Lietzenlieder« (2012), »Gegenreden« (2015) und »Psalmen« (2017).

In Zusammenarbeit mit dem Verein "Literarisches Dresden"

8/6 Euro



Freitag, 07. Juni um 20 Uhr

"ZeitenBuch. Seitenweise Politik"
mit Alexander Grau "Politischer Kitsch. Eine deutsche Spezialität"

Der politische Kitsch hat Hochkonjunktur – in allen politischen Lagern: Betroffenheitsrhetorik, Mahnwachen, Solidaritätsbekundungen – alles im Namen von Buntheit, Menschlichkeit oder Anständigkeit. Sentimentale Worthülsen, penetrante Gefühligkeit, Verklärung des Gestern und infantile Inszenierungen bestimmen den öffentlichen Diskurs. Die gesellschaftlichen Debatten sind geprägt von aggressiver Rührseligkeit und peinlichen Politritualen. Leerformeln scheinen das bevorzugte Sprachspiel in deutschen Landen. Der Philosoph und Publizist Alexander Grau deckt schonungslos die gesellschaftlichen Ursachen des grassierenden Politkitsches auf und analysiert seine Funktion in den aktuellen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen.

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Im Dezember 2014 erschien der von ihm herausgegebene Band "Religion. Facetten eines umstrittenen Begriffs". Für das politische Magazin "Cicero" schreibt er die viel beachtete Online-Kolumne "Grauzone".

Moderation: Susanne Dagen

8/6 Euro + + + Der Erscheinungstermin des Buches ist auf September 2019 verschoben - neuer Veranstaltungstermin: 20. September um 20 Uhr! Die bereits gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit. + + + 


Freitag, 21. Juni um 20 Uhr

Veranstaltungsreihe "70 Jahre DDR"
Autorenlesung mit Michael Klonovsky "Land der Wunder"

Johannes Schönbach, Geistesmensch, Trinker und Bonsai-Casanova, schlängelt sich durch eine von Alkoholikern, Spassvögeln, Bonzen und Polizisten bevölkerte Kloake namens DDR, um nach dem Novemberwunder 1989 in einem von Selbstdarstellern, Gesinnungshuren, Geldschefflern und Spasshabern bevölkerten Kasino namens Bundesrepublik festzustellen, dass entweder die Welt falsch ist oder er.

Anfangs stehen seinem Glück vor allem die Staatsgrenze sowie die Tatsache im Wege, dass die Ostberliner Spitzenschönheit Katja Kommerell nur mit SED-Mitgliedern – jedenfalls nicht mit ihm – ins Bett steigt. Das würde der triebhafte Philologiestudent vielleicht noch ertragen haben, aber als man ihn zu einer Hilfsarbeiterexistenz in einem Schnapslager verdammt, schwindet ihm der ohnehin begrenzte Daseinssinn vollends.

Der lebensmüde Zwangs-Aussteiger konnte es sich naturgemäß nicht träumen lassen, dass er dermaleinst seine Ostberliner Hinterhofklause gegen ein Münchner Penthouse tauschen und es zum preisgekrönten Journalisten – zuletzt sogar noch zum Millionär – bringen würde. Zuletzt? Nein. Damit enden die Wunder im Leben des notorischen Katja-Kommerell-Wiederfinders nämlich noch lange nicht …

Michael Klonovsky Elena Gurevichliest Passagen aus seinem gleichnamigen Roman.

Die Pianistin begleitet die Lesung am Klavier mit Werken von Ludwig van Beethoven, Sergej Prokofjew, Frédéric Chopin und Melodien zur Zeit
.

Michael Klonovsky, geboren 1962 im Erzgebirge, ist Romanautor, Essayist und Publizist. Bis zum Mauerfall lebte er in Ost-Berlin, wo er als Maurer, Gabelstaplerfahrer, Sportplatzwart und Korrekturleser tätig bzw. eher untätig war. Von 1992 bis 2016 war er in verschiedenen Positionen beim Magazin Focus beschäftigt, inzwischen arbeitet er als politischer Berater. Den Prozess der deutschen Wiedervereinigung beschrieb er in seinem Roman Land der Wunder (2006).

14/10 Euro + + + Leider schon ausverkauft + + + 


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EXTRA

Sonnabend, 22. Juni 11-21 Uhr

Veranstaltungstag „Kultur im Raum“
in der Bogenschießhalle Lohmen, Sächsische Schweiz 

+ + + HEIMAT + + + 


11 Uhr

Das singende Schiff“ mit Uwe Steimle
Lieblingslieder von Heimat, Willkommen und Abschied zum Mitsingen
„Wo gesungen wird, da laß Dich nieder. Denn böse Menschen haben keine Lieder!“


15 Uhr

Lesung mit Antje Hermenau
"Ansichten aus der Mitte Europas. Wie Sachsen die Welt sehen"

Hermenau erklärt mit Mutterwitz und weltoffenem Patriotismus die sächsische Seele samt den Missverständnissen und ernsthaften Meinungsverschiedenheiten zwischen Ost- und Westdeutschen, Ost- und West­europäern. Sie wagt Ausblicke in die Zukunft und liefert ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Bürgerverant­wortung. Garantiert unideologisch und ohne Sprachzensur.


19 Uhr

Literatur live!
„Aufgeblättert – Zugeschlagen. Mit Rechten lesen“
mit Ellen Kositza, Susanne Dagen und Michael Klonovsky


Zusatz-Angebote:
ganztägige Gastronomie und Büchertische


In Zusammenarbeit mit dem RingHotel Landhaus Nicolai, Lohmen

Tageskarte: 25/ 18 Euro
Einzelkarte: 10/ 8 Euro










Vorschau  " 70 Jahre DDR "

Die Themenreihe im Aktionszeitraum vom 8. Mai bis zum 9. November 2019
Schirmherr: Uwe Tellkamp

  • 27. Mai Arnold Vaatz im Gespräch mit Uwe Tellkamp 
    + + + Leider schon ausverkauft + + + 
  • 21. Juni Lesung mit Michael Klonovsky „Land der Wunder“
  • 6. September Lesung mit Monika Maron „Zwei Brüder“
  • 2. Oktober Vera Lengsfeld im Gespräch mit Uwe Tellkamp 
    + + + Leider schon ausverkauft + + + 
  • 9. November Lesung mit Matthias Matussek „Palasthotel“









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KulturHaus Loschwitz
die unabhängige Bühne für Literatur, Musik und politische Publizistik


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Die vorbestellten Karten bitte bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abholen.
Für interessierte Schüler bieten wir eine übertragbare Schülerkarte
für zehn Veranstaltungen freier Wahl zum Preis von 40 Euro an.





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