Veranstaltungen im Januar 2018                                   
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VORSICHT: LITERATUR!
Wir sind auf you tube!

"Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen"

"Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen"
Literatur verbindet, Lesen verbündet! Mit Rechten reden? 

Wir machen mehr: "Aufgeblättert. Zugeschlagen - Mit Rechten lesen" ist die neue regelmäßige Literatursendung zu drei aktuellen Büchern des literarischen Lebens, ein Austausch zwischen der Publizistin Ellen Kositza vom Verlag Antaios, der Buchhändlerin Susanne Dagen vom BuchHaus Loschwitz und einem jeweils neuen Gast. Unabhängig, geistreich und am Diskurs interessiert. 

Die fünfte Sendung haben wir auf der Frankfurter Buchmesse gedreht. Unser Gast war hierbei Vera Lengsfeld, besprochen wurden Bücher von Laila Mirzo und Frank Richter. 

In der nächsten Sendung begrüßen wir den Publizisten Alexander Wendt als Gast. 

Ein vergnügliches Plädoyer für vorurteilsfreies Lesen und ein Gemeinschaftsprojekt vom Verlag Antaios, Schnellroda und dem BuchHaus Loschwitz, Dresden. 

Die vorgestellten Bücher erhalten sie unter:
https://buchhaus-loschwitz.de
https://antaios.de

Ein vergnügliches Plädoyer für vorurteilsfreies Lesen und ein Gemeinschaftsprojekt vom Verlag Antaios, Schnellroda und dem BuchHaus Loschwitz, Dresden. 

Antaios Verlag www.antaios.de BuchHaus Loschwitz www.buchhaus-loschwitz.de


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In den Schaufenstern:

- Fernweh - Bücher übers Reisen
- Schönes, Liebes, Hoffnungsvolles


Januar 2019 :

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Freitag, 11. Januar um 20 Uhr
WerkstattCharakter“
Lesung und Gespräch mit Monika Maron

Diese Veranstaltungsreihe widmet sich dem Prozess des Schreibens von Autoren literarischer Texte. Das Rückblicken auf Altes, das Suchen und Finden neuer Geschichten und Bilder, das Wiederaufnehmen und jeder Neubeginn sollen Themen sein für ein gemeinsames Gespräch.

Monika Maron wurde 1941 in Berlin geboren, wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane, darunter ›Flugasche‹, ›Animal triste‹, ›Endmoränen‹, ›Ach Glück‹ und ›Zwischenspiel‹, außerdem mehrere Essaybände, darunter ›Krähengekrächz‹, und die Reportage ›Bitterfelder Bogen‹. Zuletzt erschien der Roman ›Munin oder Chaos im Kopf‹. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem Kleist-Preis (1992), dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (2003), dem Deutschen Nationalpreis (2009), dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2011) und dem Ida-Dehmel-Preis (2017).

In ihrem letzten Buch ›Munin oder Chaos im Kopf‹ beschreibt sie Mina Wolf, die Journalistin und Gelegenheitstexterin, die im Berliner Großstadt-Sommer beginnt, einen Aufsatz über den Dreißigjährigen Krieg für die Festschrift einer Kleinstadt zu schreiben. Eine irre Nachbarin, die Tag für Tag von morgens bis abends auf ihrem Balkon lauthals singt, zwingt sie, nur noch nachts zu arbeiten. Die kleine, enge Straße gerät in Aufruhr und in Minas Kopf vermischen sich der Dreißigjährige Krieg, die täglichen Nachrichten über Krieg und Terror mit der anschwellenden Aggression in der Nachbarschaft. Als auch noch eine Krähe in ihre nächtliche Einsamkeit gerät, die sie Munin nennt und mit der sie ein Gespräch über Gott und die Welt beginnt, ist das Chaos in Minas Kopf komplett.

im Gespräch mit Susanne Dagen

8/ 6 Euro



Freitag, 18. Januar um 20 Uhr
ZeitenBuch. Seitenweise Politik“
mit Laila Mirzo

Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim.
Über die Unvereinbarkeit des Islam mit unserer Kultur“

Die in Syrien geborene Islamkritikerin Laila Mirzo zeigt in ihrer brisanten Schrift, dass Muslime, die sich für eine orthodoxe Auslegung des Korans entscheiden, eine große Gefahr für eine liberale Gesellschaft darstellen. Von der Intoleranz gegenüber Nichtmuslimen bis zur islamischen Judenfeindlichkeit, vom religiös motivierten Ehrenmord bis zur Verfolgung Homosexueller, von der Unterdrückung der Frau bis zur Gewaltideologie des Dschihad – dieses Buch analysiert die gegenwärtigen Probleme des Islam und führt sie auf den Kern seiner Lehre zurück. 

Unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit dürften die westlichen Werte nicht leiden, so Mirzo: „Wenn wir radikalen Islam tolerieren, verkaufen wir unsere Grundrechte.“ Die Dach- und Moscheenverbände fordert sie auf, sich kritisch mit dem Koran auseinanderzusetzen. Denn: „Der Islam hat ein Gewaltproblem.“

Laila Mirzos Fazit lautet: Am Ende droht anstelle einer notwendigen Säkularisierung die islamische Kulturrevolution mitten in Europa.

Laila Mirzo wurde 1978 in Damaskus geboren und verbrachte ihre Kindheit auf den Golanhöhen. Als Tochter einer deutschen Mutter und eines syrisch-kurdischen Vaters wuchs sie in einem liberalen Elternhaus auf. Mirzo lebt heute in Österreich. Als Trainerin für interkulturelle Kompetenz schlägt sie Brücken zwischen den Kulturen und macht als Islamkritikerin auf die Gefahren eines konservativ gelebten Islam aufmerksam.

8/ 6 Euro

 


Freitag, 25. Januar um 20 Uhr
Musikalisch-literarischer Abend „Mein blaues Klavier“

Else Lasker-Schüler zum 150. Geburtstag mit Ursula Kurze


Und unsere Lippen wollen sich küssen,

Was zagst du? Grenzt nicht mein Herz an deins –

Immer färbt dein Blut meine Wangen rot.

Wir wollen uns versöhnen die Nacht,

Wenn wir uns herzen, sterben wir nicht.

Es wird ein großer Stern in meinen Schoß fallen.


Die Gitarristin, Sängerin, Schauspielerin und Komponistin Ursula Kurze erhielt ihre erste musikalische Ausbildung am Konservatorium Cottbus. Später studierte sie der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar in den Fächern Konzertgitarre und Komposition, sowie an den Musikhochschulen 
in Leipzig und Freiburg i. Br. in den Fächern Gesang und Schauspiel.
Sie widmet sich der
Kammermusik in verschiedenen Ensembles und arbeitet als Schauspielerin an verschiedenen Theatern.

Das Programm mit eigenen Vertonungen von Gedichten von Else Lasker Schüler (1896 – 1945), die eine bedeutende deutsch-jüdische Dichterin war und als herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus gilt ist nur eines von vielen musikalisch-literarischen Programm Ursula Kurzes.

8/ 6 Euro


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Vorschau Februar 2019 :


Freitag, 1. Februar um 20 Uhr
ZeitenBuch. Seitenweise Politik“
mit Raymond Unger „Die Wiedergutmacher“

Angela Merkels historische Entscheidung vom Sommer 2015 setzte die deutsche Gesellschaft unter Strom, politisierte und polarisierte das Land wie seit den Zeiten der Weimarer Republik nicht mehr. Über eine Million Zuwanderer teilten Deutschland in zwei geistige Bürgerkriegsparteien, deren Fronten sich zusehends verschärfen. Hat die Bundeskanzlerin mit ihrer historischen Willkommensgeste endgültig bewiesen, dass Deutschland seine dunkle Vergangenheit bewältigt hat? Oder handeln sie und viele andere der deutschen Eliten im Traumaschatten der Geschichte?

In seinem Buch widmet sich Raymond Unger – selbst vom transgenerationalen Trauma betroffen – erneut den Auswirkungen nicht verarbeiteter Kriegstraumata auf die nachfolgenden Generationen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Babyboomer- Eliten, die aufgrund fehlender persönlicher Reife und nicht verarbeiteter Schuld-und-Sühne-Komplexe mit ihren Entscheidungen die Gesellschaft polarisieren und den sozialen Frieden gefährden. Außerdem spürt er den Ursachen für den dramatischen Rückbau mühsam errungener Freiheiten in Kunst, Kultur und Medienlandschaften und für das Wiedererstarken von überwunden geglaubten, religiös fundamentalen Orientierungen nach, die zunehmend gesellschaftliche Akzeptanz gewinnen.

Raymond Unger lebt als Autor und bildender Künstler in Berlin. Er ist als Kunstmaler tätig, schreibt Essays und Bücher, hält Vorträge und leitet Seminare zu den Themen Kunst, Psychologie und Politik. 2013 erschien sein Sachbuch „Die Heldenreise des Künstlers – Kunst als Abenteuer der Selbstbegegnung“, in dem der ehemalige Therapeut seinen Quereinstieg in den etablierten Kunstmarkt beschreibt. 2016 folgte seine Familienchronik „Die Heimat der Wölfe“. Als Kunstmaler erhielt Raymond Unger 2011 den internationalen Lucas-Cranach-Sonderpreis für Malerei.

8/ 6 Euro



Freitag, 8. Februar um 20 Uhr
Violinkonzert mit Florian Mayer
1829 – Paganini in Dresden. Bilder einer Reise“

Der italienische Geigenvirtuose Niccolò Paganini (1782-1840) bereiste auf einer, sich in einer Spanne von über sechseinhalb Jahren erstreckenden, Konzerttournee außerhalb seines Heimatlandes die wichtigen europäischen Kulturzentren. Dabei spielte er in Deutschland im Zeitraum von 1829 bis 1831 in 40 Städten. Im Januar 1829 betrat er zum ersten Male deutschen Boden und wo Dresden seine erste Konzertstation wurde. Er traf auf seine Landsleute am hiesigen Opernhaus, beglückte mit seinem Spiel die Adligen, das Volk und Bedürftige und wurde seinerseits reich beschenkt.

Florian Mayer wird in den nächsten Jahren in einem ausgedehnten Projekt "Mein Paganini - die deutsche Reise" alle Konzertstationen des sogenannten "Teufelsgeigers" "erfahren". Er wird nach Spuren suchen, Geschichten nachempfinden, Konzerte spielen, Tagebuch führen und das Ganze mit sehr persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen verknüpfen. Die heutige Veranstaltung wird darin als ein Detail mit einfließen.

12/ 10 Euro




Montag, 11. Februar um 20 Uhr
Autorenlesung
mit Marcus Vahlefeld „Macht hoch die Tür“

Markus Vahlefeld analysiert in seinem zweiten Buch mit verstörender Klarheit den Irrsinn, in den die deutsche Politik ihre Bürger treibt. Sachlich fundiert, scharfsinnig und doch immer auch humorvoll führt er unseren absurden Zeitgeist vor. Im Mittelpunkt der Betrachtung: Eine Kanzlerin zwischen Beliebigkeit und
Machtbesessenheit, die sich berufen fühlt, nicht nur den Westen und Europa, sondern auch Deutschland zu zerreißen.

Ist unsere liberale Demokratie noch zu retten?

Markus Vahlefeld wurde 1966 in Hong Kong als Deutsch-Brite geboren und wuchs in Hamburg auf. Sein Abitur schloß er in Washington, D.C. ab, studiierte Philosophie in Bonn, Berlin und Barcelona, war Gründer und Geschäftsführer einer Privatschule und wechselte danach in die Filmproduktion. Zuletzt war er in der Geschäftsführung der hr-Tochter Taunusfilm in Wiesbaden. Seit 2003 ist er selbständig als Produzent und Autor mit dem Schwerpunkt Wein & Genuss. Markus Vahlefeld ist ständiger Autor auf der „Achse des Guten“. Er lebt in Köln.

Mit seinem 2017 erschienenen Buch „Mal eben kurz die Welt retten“ erzielte er einen veritablen Bestseller, der zum meistverkauften Buch im Eigenverlag des Jahres avancierte.

8/6 Euro


Donnerstag, 14. Februar um 20 Uhr

Autorenlesung und Gespräch
mit Jan Fleischhauer

10 Jahre! "Unter Linken"

Linke müssen sich in Deutschland für ihre Ansichten nicht rechtfertigen. Sie haben ihre Meinung flächendeckend durchgesetzt, nicht im Volk, aber in den tonangebenden Kreisen, also da, wo sie vorzugsweise zu Hause sind. Wer links ist, lebt im schönen Gefühl, Recht zu haben. In der Politik haben sich die Linken oft geirrt, aber irgendwie macht das nichts, immer werden ihnen die besten Motive zugebilligt. Warum eigentlich? Jan Fleischhauer hat einen Großteil seines Lebens unter Linken verbracht - vom Elternhaus über Schule und Universität bis zum Milieu der Journalisten, in dem er seit zwei Jahrzehnten arbeitet. Vor 10 Jahren unterzog er sie einer genauen Betrachtung, mit dem Abstand desjenigen, der irgendwann entdeckte, dass er nicht mehr dazugehört. Das Buch ist Analyse, Polemik und persönlicher Erfahrungsbericht.

Ein Streifzug durch das Imperium der Linken von 2009 – und wie ist es heute?

Jan Fleischhauer, geboren 1962 in Hamburg, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie und besuchte danach die Henri-Nannen-Schule. Seit 1989 ist er Redakteur beim Spiegel in wechselnden Funktionen. Von 2001 bis 2005 war Fleischhauer Wirtschaftskorrespondent in New York.
Seit 2008 ist er Autor des Spiegel in Berlin.

8/ 6 Euro


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Vorschau März 2019 (Auswahl) :


Montag, 18. März um 20 Uhr

"Intellektuelle in der Krise - Versuche, Erfolge, Irrtümer"

Podiumsgespräch u.a. mit Thilman Krause (Literaturredakteur bei der WELT) 
und Benedikt Kaiser (Sezession)


Mittwoch, 27. März um 20 Uhr

"Zeitenbuch. Seitenweise Politik"

mit Antje Hermenau
"Ansichten aus der Mitte Europas. Wie Sachsen die Welt sehen"


Freitag, 29. März um 20 Uhr

Autorenlesung

mit Sven Recker
"Fake Metal Jacket"





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KulturHaus Loschwitz
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Für interessierte Schüler bieten wir eine übertragbare Schülerkarte
für zehn Veranstaltungen freier Wahl zum Preis von 40 Euro an.





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© BuchHaus Loschwitz | Susanne Dagen + Michael Bormann OHG | 2018